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Ein "Halbleiter" geht

Scholl-Gymnasium: Stellvertretender Schulleiter Hans-Henning Langkitsch in den Ruhestand verabschiedet. Überraschungsprogramm in der Aula.

LN v. 02.07.09 - Eine große Abschiedsfeier wollte Hans-Henning Langkitsch nicht - ganz drum herum gekommen ist er nicht. Gestern hatte der langjährige stellvertretende Schulleiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums seinen letzten Arbeitstag. Nun beginnt für den 62-Jährigen die passive Zeit der Altersteilzeit.

 

Nach der Rede von Schulleiterin Antje Malycha in der Cafeteria der Schule bat Kollegin Ulrike Rohlmann in die Aula. Dort hatten das Schulorchester, der Eltern-Schüler-Lehrer-Chor sowie Rohlmann, gemeinsam mit der ehemaligen Kollegin Lisa Franzen, ein Überraschungsprogramm vorbereitet. Zu den Gästen zählten unter anderem die früheren Schulleiter Grete Schulze und Ernst-August Benfer sowie ehemalige Kollegen und Holger Abel als Kuratoriums-Mitglied der Phänomenta, wo Langkitsch sich seit langem engagiert.

Malycha würdigte sein "überdurchschnittliches Engagement in vielen Bereichen". Sie schilderte Langkitsch als gewissenhaften und pflichtbewussten Menschen. Unter anderem habe er maßgeblich an der Gestaltung des Schulprogramms mitgewirkt. Nach dem Abitur am Zeppelin-Gymnasium 1966, dem Physik-und Mathestudium in Münster und dem Referendariat kam er 1976 ans "Scholl". 1988 wurde er dort stellvertretender Schulleiter.

 

Langkitsch selbst verglich seine Rolle mit einem physikalischen Halbleiter. Dieser werde nun ausgebaut und ein neuer eingelötet, ohne die laufende Arbeit zu unterbrechen. 35 Jahre im Schuldienst nannte er "35 Jahre Mangelverwaltung" - in der Bausubstanz, bei der Lehrerversorgung und beim Material. Ohne den Förderverein der Schule, sagte er, "gebe es vieles nicht."

Hier geht es zum WR-Bericht.