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Wie wir Wasser noch besser nutzen und schützen

Siemens zeichnet die bundesweit besten Ideen beim Schülerwettbewerb 2009 aus

Foto: Siemens Hier geht es zum WDR-Bericht in der "Lokalzeit Südwestfalen" vom 31.03.09

Siemens-Pressemitteilung v. 30.03.2009 - Beim Siemens Schülerwettbewerb 2009 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zum Thema „Auf H2Ochtouren forschen!“ stehen jetzt die Gewinner fest: Sie kommen aus Lüdenscheid, Michelstadt und Waren (Müritz). Bundesweit haben 409 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 an neuen Ideen und Lösungsansätzen zum effektiven Umgang mit der knappen Ressource gearbeitet, 103 Arbeiten wurden eingereicht. Siemens veranstaltet den Wettbewerb in Kooperation mit den technischen Universitäten in Aachen, Berlin und München.

 „Zugang zu sauberem Wasser gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Nur mit Innovationen können wir der zunehmenden Wasserknappheit entgegenwirken“, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. „Die Gewinner unseres Schülerwettbewerbs zeigen Lösungsvorschläge auf, wie Wasser noch effektiver genutzt werden kann und welche Potenziale in Wasser stecken. Wir fördern diese klugen Köpfe, damit wir auch in Zukunft mit unserer Innovationskraft im globalen Wettbewerb ganz vorne bestehen können“, betonte Löscher.

Auf den ersten Platz kamen Fabian Dücker und Pirmin Kelbel vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid mit ihrer Arbeit „Schallleitfähigkeit von Wasser“. Die beiden Schüler entwickelten eine Hydromatte, die mithilfe der Schallleitfähigkeit von Wasser die Herz- und Atemfrequenz von Säuglingen misst und so vor plötzlichem Kindstod schützt. Unterstützt wurden sie von ihrem Betreuungslehrer am Bergstadt-Gymnasium Friedrich Hattendorf.

Platz zwei ging an Kerstin Saul vom Gymnasium Michelstadt. In ihrer Arbeit „Experimentelle Untersuchungen zur Elektrodialyse“ untersuchte sie das Entsalzen von Wasser mithilfe einer selbstgebauten Elektrodialyse-Modellanlage, mit der Salzwasser bis auf einen Salzgehalt von 0,01 Prozent gereinigt werden kann. Dabei wurde sie betreut von ihrem Lehrer Dr. Jakob Trefz.

Susanna Goetze, Daniel Rönnpagel und Udo Hildebrandt kamen mit ihrer Arbeit „Trinkwasser für Afrika“ auf den dritten Platz. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Andreas Liedtke vom Richard-Wossidlo-Gymnasium in Waren (Müritz) haben sie eine Anlage zur Zwei-Phasen-Reinigung von Wasser mittels Sandfiltration, anschließender Erhitzung und UV-Behandlung entwickelt, um sauberes Trinkwasser in Afrika zu gewinnen.

Bundesweit gingen 409 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 in Deutschland mit Forschungsarbeiten an den Start. In den 103 eingereichten Lösungsvorschlägen suchten die jungen Forscherinnen und Forscher nach konkreten Lösungen für drängende Probleme, die sie auch persönlich bewegen. Die Jugendlichen haben in ihren Arbeiten eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte von Wasser, z. B. als Rohstoff, Lebensraum, Wirtschaftsfaktor, Kulturgut, Lebensmittel, aufgegriffen und verschiedene Zukunftskonzepte entwickelt.

Das Gewinnerteam erhält für den 1. Platz ein Preisgeld von 30.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils 20.000 bzw. 10.000 Euro. Diese Gelder sind aber nur für Studienzwecke einzusetzen. Auch die jeweiligen Fachbereiche werden für das Engagement der betreuenden Lehrkräfte ausgezeichnet. Zusätzlich erhalten die Gewinnerteams tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Studienwahl: Studenten des Siemens-TOPAZ-Programms stehen ihnen in Form eines Tutorings zur Seite. Insgesamt werden bei dem Wettbewerb Preise im Wert von 111.000 Euro vergeben.

Mit dem Schülerwettbewerb ergänzt Siemens sein weltweites Bildungsprogramm Generation21 im Bereich der naturwissenschaftlichen Förderung an Schulen. Weitere Informationen zum Siemens Schülerwettbewerb finden Sie online unter folgendem Link:  www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb

Bericht aus den LN v. 08.03.09 über die Qualifizierung beim Regionalentscheid