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Fünf Französinnen an den Staberger Gymnasien

Intensiver Deutschkurs in sechs Wochen

Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht vom Gegenbesuch in Frankreich.

Foto: WR

WR v. 20.05.09 - Man kennt sich schon: Gestern wurden fünf Schülerinnen aus Amiens/Frankreich am Staberg begrüßt. Lüdenscheid ist für die 15- bis 16-Jährigen zwar neu, nicht aber die Gastgeberinnen. Aus den Staberger Gymnasien waren ebenfalls fünf Schülerinnen im Februar und März für sechs Wochen in Amiens. Und bei denen wohnen die jungen Französinnen jetzt.

Der Austausch mit der Schule in Amiens besteht bereits seit 1992, wurde aber in diesem Jahr neu strukturiert, erläutert Günter Nyenhuis vom Geschwister-Scholl-Gymnasium. Früher war eine größere Gruppe für zehn Tage in Amiens oder Lüdenscheid.
Seit diesem Jahr ist die Gruppe zwar kleiner, bleibt aber sechs Wochen vor Ort. Nyenhuis: „Das alte Modell ist schwierig geworden.”

Das neue Modell hat aber auch große Vorteile. So haben die fünf Lüdenscheiderinnen, die Anfang des Jahres in Frankreich waren, die Sprache viel intensiver gelernt. „Die Grundlage wurde in den vier bis fünf Jahren Französisch-Unterricht geschaffen, jetzt konnten sie die Sprache auch anwenden.” Das habe man auch gemerkt, so Nyenhuis, als die jungen Frauen wieder in Lüdenscheid waren.

Die fünf Französinnen, die natürlich auch in der Schule Deutsch gelernt haben, werden in ihren sechs Wochen die Sprache von einer anderen Seite kennenlernen. Sie nehmen zum Beispiel am regulären Unterricht teil und leben bei ihren Gastfamilien.

Für Dr. Stefan Werth, Leiter des Zeppelin-Gymnasiums, ist dieses Modell eine gute Alternative zu einem Auslandsaufenthalt: „Ein halbes Jahr in England, USA oder Australien kostet natürlich auch eine Menge Geld.”

Dr. Stefan Werth wie auch Antje Malycha, die Leiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, begrüßten gestern bei einer gemütlichen Runde in der Scholl-Caféteria die Gäste aus Frankreich (Foto: WR).