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150 Jahre Geschwister-Scholl-Gymnasium

Großes Jubiläums-Finale

Geschwister-Scholl-Gymnasium beendet Feiern zum 150-jährigen Bestehen mit Ehemaligen-Treffen und Schulball. Adam: "Wir sind stolz und zufrieden".

WR vom 27.10.08 - Ehemaligen-Treffen und großer Schulball: Für das Geschwister-Scholl-Gymnasium stand am Wochenende noch einmal das Schuljubiläum im Mittelpunkt. Rund 600 ehemalige Schüler und Schülerinnen waren insgesamt im Lauf des Freitagsabends im Brauhaus dabei, so Günter Nyenhuis, der die beiden Veranstaltungen organisiert hatte. Zum festlichen Ball am Samstag in der Schützenhalle kamen dann noch einmal rund 450 Gäste. Dieses Wochenende war der Schlusspunkt unter eine Vielzahl von Veranstaltungen, mit denen die Schule ihr 150-jähriges Bestehen feierte.

Am Freitag waren seit 1946 alle Abschlussjahrgänge durchgehend vertreten, die älteste Schülerin hatte 1943 ihren Abschluss gemacht - mit dieser Resonanz war Nyenhuis sehr zufrieden. Während sich überall Runden fanden, die in gemeinsamen Erinnerungen kramten, wurde auf der Leinwand der Film zum 100-jährigen Bestehen aus dem Jahr 958 sowie eine Diashow des Abiturjahrgangs von 1980 mit einer Persiflage auf das Kollegium gezeigt.

Für den Ball war zum großen Finale des Jubiläums bewusst auf ein festliches Ambiente geesetzt worden. Schulleiterin Antje Malycha dankte allen, die in irgendeiner Form an den Jubiläumsveranstaltungen beteiligt waren, insbesondere dem Kollegium, das "viele Höhepunkte im Schulleben" organisiert hatte. "Wir haben gezeigt, wie lebendig diese Schule ist." Sehr gefallen hat ihr das Walzerdefilee, das Monika Meister mit Schülern beider Staberger Gymnasien vorbereitet hatte. Die Bundesliga-Formationstänzer der TSG Lüdenscheid und Zauberer Timothy Kahler lieferten die Programmpunkte des Abends. Die Peter-Weisheit-Band spielte Tanzmusik, allerdings füllte sich die Tanzfläche oft nur zögerlich, das passte dazu, dass die eigentlich zahlreichen Gäste in der riesigen Halle etwas verloren wirkten.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zogen Antje Malycha und Norbert Adam, der federführend für das Programm verantwortlich war, ein positives Fazit. "Wir blicken stolz und zufrieden auf dieses Jubiläumsjahr zurück", so Adam. "Ich bin sehr dankbar für alle Aktivitäten", sagte Antje Malycha. Wichtig sei es unter anderem gewesen, die Geschichte der Schule zu dokumentieren. "Wir sind auf einem Plateau angelangt, wo wir die Dinge gesammelt haben, die die Schule ausmachen. Jetzt haben wir Zeit, Ruhe einkehren zu lassen und diese Dinge mit Verantwortung zu verwalten und mit Leben zu füllen." Außerdem war Antje Malycha "sehr erleichtert" über das vorläufige Ergebnis einer Schulinspektion durch das Land. In Kürze werde der Bericht präsentiert.