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Geschwister-Scholl-Gymnasium steckt voller Musik

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LN v. 11.12.09 - Eigentlich ist es schon ein gewohntes Bild: Die Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ist bis auf den letzten Platz gefüllt, auf der Bühne geben sich die Künstler die Klinke in die Hand, mehrere Hundert sind es stets beim Konzert "Christmas Time is Here Again". Hinzu kommen noch die Teams für die Licht- und Tontechnik. Und doch ies alles immer wieder neu: Neue Besetzungen, neue Ensembles, neue Aktuere, egal ob in einer der Gruppen oder als Solisten - und natürlich immer wieder ein neues, anspruchvolles Programm, durch das in diesem Jahr Schulleiterin Antje Malycha führt.

An zwei Abenden herrschte auch in diesem Jahr der musikalische Ausnahmezustand am Scholl, für den alle Beteiligten lange proben. Am aufgeregtesten waren diesmal, so mutmaßte Antje Malycha am Donnerstag beim ersten der beiden Konzerte, einige Eltern. Sie traten mit ihrem neuen Eltern-Orchester zum ersten Mal vor das Publikum. Das englische Weihnachtslied "Deck the Halls" hatten sie sich für ihre Premiere ausgesucht. Allein schon für den Ehrgeiz gab es stürmischen Beifall und die Forderung nach einer Zugabe. Überhaupt wurden alle Sänger und Instrumentalisten von ihren Mitschülern und Angehörigen mit reichlich Applaus und begeisterten Zurufen belohnt - ein verdienter Lohn für beachtliche Leistungen.

Den Auftakt machten Schüler aus den fünften und sechsten Klassen mit vier Liedern - zum lustigen Stück "Was hat der Esel wohl gedacht" gab es von Chorleiterin Cathrin Gronenberg die Einladung zum Mitsingen ans Publikum. Die Gesamtleitung des Konzertes hatte Musiklehrerin Cornelia Heinz, die mit allen Akteuren ein Programm mit Weihnachts- und Liebesliedern oder Filmmusiken zusammengestellt hatte. Auch die Tanz-AG war wieder mit dabei und zeigte eine Interpretation des 80er-Jahre-Weihnachtsklassikers "Last Christmas". Als Solo-Sänger brillierten Denise Reffelmann, Franziska Schmale und Eileen Schmidt - sie traten gemeinsame mit dem Lied "Hallelujah" aus dem Film "Shrek" auf - sowie Tristan Kölsche, Janica Apel, Kira Thurau, Nora Bramey und Laura Wiebe. Sie alle wurden wiederum von verschiedenen Mitschülern an den Instrumenten begleitet.

Dabei fiel unter anderem Michael Michen auf, der nicht nur mehrmals am Klavier saß und in der Technik mitarbeitete, sondern auch kurzfristig für einen erkrankten Mitschüler am Bass einsprang. "Angeli e Demoni" hieß das Stück, mit dem Sarah Zajusch, Bundessiegerin im Wettbewerb "Jugend musiziert", an der Mandoline ihr Können unter Beweis stellte. Viele Ensembles hatten sich nur für dieses Konzert gegründet, andere, wie der Musik-Praktisch-Chor oder der Eltern-Schüler-Lehrer-Chor und das Schulorchester zeigten den Erfolg ihrer Probenarbeit.