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Besuch der Klasse 5b im Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid

Wandertag 2009 - Bericht von Alicia Zobel und Linda Hentschel (beide 5b)

Am 10.11.2009 sind wir, die Klasse 5b vom GSG, mit unserem Klassenlehrer in das Lüdenscheider Museum gegangen. Zuerst haben wir eine Rekonstruktion von einem Boxkampf gesehen und sind dann in einen Raum gelaufen, in dem sich ein Experiment mit Bällen befindet. Anschließend haben wir unsere erste Pause eingelegt und gefrühstückt. Letzte Woche hat jeder von uns einen Zettel mit einem „römischen Rezept“ von Herrn Dr. Herrmann bekommen. Alle sollten zu Hause die „Römischen Liegen“ vorbereiten und mit in das Museum bringen. Wer wollte durfte auch von den anderen probieren.

Nach dieser Stärkung sind wir in den ehemaligen Besprechungsraum der Stadt Lüdenscheid gelangt, in dem Fenster mit typischen Bildern für unsere Stadt zu sehen sind. Die Bilder bedeuten unter anderem Landwirtschaft, Handel und Schmiedehandwerk. Außerdem haben wir uns Lüdenscheid als Modell angeschaut und wissen jetzt, dass Lüdenscheid insgesamt sechsmal abgebrannt ist.

Wir haben uns auch sehr viele Knöpfe angesehen. Ein paar Mitschüler durften sich sogar einen eigenen Knopf stanzen und ihn dann behalten. Das Stanzen funktioniert so: als erstes muss man mit dem Fuß eine kleine Wippe betätigen, damit eine 180 kg schwere Stanze hochgezogen wird, dann legt man schnell ein ungestanztes Knopfoberteil unter diese Stanze. Man muss sehr vorsichtig sein, denn die Stanze kann einen Finger vollständig zerquetschen. Sobald das Knopfoberteil unter der Stanze liegt nimmt man den Fuß ganz schnell von der Wippe und die Stanze prallt mit einem lauten Knall auf. Wenn man das gemacht hat, holt man sich ein Knopfunterteil und legt es zusammen mit dem schon gestanzten Knopfoberteil und einem kleinen Papp-Scheibchen, welches zwischen die beiden Teile kommt, unter diese Presse. Wenn das erledigt ist, dreht man an einem Hebel der alles fest miteinander verbindet. Kurz bevor die Presse den Knopf berührt, dreht man nochmal mit richtig viel Schwung an dem Hebel.

Nachdem die Kinder damit fertig waren, hat uns Frau Grüne (die nette Frau, die uns mit Ulla zusammen alles erklärt hat) noch etwas über Knöpfe erzählt. Dann durften sechs Kinder einen Versuch machen. Sie mussten ihre Hände in sechs verschiedene Kästen stecken und erraten, aus was die unterschiedlichen Knöpfe, die in diesen Kästen waren, hergestellt waren.

Schließlich sind wir zu der Eisenbahn gelaufen, die früher zwischen Lüdenscheid und Altena mit höchstens 30 km/h gefahren ist. Leider war die Führung dann schon zu Ende. Wer Lust hatte durfte noch etwas in der Eisenbahn spielen.

Herr Dr. Herrmann hat uns vor dem Ausflug gesagt, dass wir im Museum etwas malen müssen. Dann kam endlich die Auflösung: wir sollten entweder die Stadt Lüdenscheid im Mittelalter oder das Haus Dicke malen. Zum Schluss gab es für alle noch eine Tasse warmen Kakao. 
Das war ein schöner Ausflug!