Zurück

Landeswettbewerb 'Formel 1 in der Schule'

Das Team des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Max Lukas Gehlhar, Jonas Dicke und Nicolas Leitgeb wird mit dem Innovationspreis für außergewöhnlich strukturierte Projektarbeit ausgezeichnet

WR vom 10.04.2011 - Der Hauch von Formel-1-Fieber war am Samstag im Foyer der Fachhochschule Südwestfalen spürbar. Es war alles da, die Rennboliden, die Boxengassen, eine Rennbahn und die exakte Zeitmessung. Nur eben alles sehr viel kleiner.

Der Grund: Beim „Landeswettbewerb Formel 1 in der Schule“ wurde das beste von 16 Schülerteams aus NRW gesucht. Dieser Wettbewerb wird auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene durchgeführt. „Formel 1 in der Schule“ ist eine multidisziplinärer Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler einen Miniatur-Formel 1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen auf die 20 Meter lange Rennbahn schicken.

Nur ein Team, das entsprechend den Anforderungen des Wettbewerbs unterschiedliche Stärken und Charaktere zusammenbringt, kann erfolgreich sein. Teammanager, Konstrukteur, Fertigungsingenieur, Marketing- und Finanzleiter sind Rollen, die es im drei bis sechsköpfigen Team zu besetzen gilt. Die Entwicklung und Konstruktion der Mini-Boliden, die mit Gaspatronen angetrieben werden, erfolgt mit aktuellen CAD-Werkzeugen. Für die aerodynamische Optimierung, Simulation der Fertigung und Erzeugung der Fertigungsinformation enthält das Starterkit die notwendige Software. Gefertigt werden die Rennwagen auf computergesteuerten 3-Achs-Fräsmaschinen (CNC). Nach grafischer Gestaltung, Lackierung und Montage des Fahrwerks ist der Renner dann einsatzbereit.