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Studienfahrt in die Toskana

Bericht von Florian D. (Jgst. 12)

Am Freitag, d. 15. Juli gegen 19 Uhr, starteten der Mathe-Lk von Frau Breitkopf und der Bio-Lk von Herrn Haferberger in Richtung Toskana. Nach einer gemütlichen Fahrt durch Deutschland und dem langen Anstehen am Gotthard-Tunnel kamen wir zu unserem ersten Zwischenstopp in Pisa an. An einem schattigen Plätzchen (direkt vor dem Dom) kamen wir in den Genuss der ersten Referate. Nach eineinhalb Stunden, die mit der Besichtigung des Schiefen Turms zu Pisa und den weiteren „Sehenswürdigkeiten“ verbracht worden sind, durften wir endlich wieder in unseren hochklimatisierten Bus (Sauna) einsteigen. Eine Stunde später erreichten wir bestens gelaunt unsere Urlaubsmetropole Montecatini Terme. Leider konnten wir unsere Zimmer nicht sofort beziehen, da wir trotz der guten Italienisch-Kenntnisse und Frau Spickermann unser Hotel nicht finden konnten. Nachdem wir die Koffer ausgepackt und das erste Menü zu uns genommen hatten, fielen wir nach kurzer Besichtigung der Stadt erschöpft in unsere Betten.

Am nächsten Morgen starteten wir zu unserem ersten richtigen Ausflug nach Vinci, um das Museum des berühmten Leonardo da Vinci anzusehen. Dabei erhielten wir einen erstklassigen Ausblick über die Landschaft rund um Vinci. Dank der guten Ortskenntnisse unseres Busfahrers erreichten wir den Strand anstatt nach einer knappen Stunde nach ca. 2,5 Stunden. Der Aufenthalt am Strand bei strahlenden Sonnenschein und 25°C entschädigte jedoch völlig für die lange Anfahrt. Pünktlich zum Abendessen waren wir wieder im Hotel. Der Abend konnte dann von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet oder mit den Lehrerinnen und Lehrern in Montecatini Alto verbracht werden.

 

Das Frühstück des nächsten Tages wurde schon für 7 Uhr angesetzt, da der Ausflug nach Florenz anstand. Die interessante Stadtführung führte vom Kloster aus zum Dom über die großen Plätze hin zur Ponte Vecchio, wo wir mehrere Mitschülerinnen verloren, da diese sich auf der Suche nach einer Toilette verirrt hatten. Anschließend hatten wir wiederum Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden. Gegen Abend kamen wir wieder im Hotel an, wo beim Essen ein kleines Geschenk in Form eines Smarts in Spielzeuggröße auf Herrn Haferberger wartete. Dieser freute sich sehr über ein neues Mitglied in seiner Smart-Sammlung.

Der nächste Tag begann ähnlich früh wie der vorherige Tag, denn wieder stand ein Ausflug an. Diesmal ging es in die mittelalterliche Stadt Siena, die wir bei schönem Wetter bewundern konnten. Neben den Sakralbauten ist vor allem der Piazza del Campo beeindruckend gewesen, auf dem der berühmte Palio ausgetragen wird, eines der härtesten Pferderennen der Welt. Des Weiteren hatten wird die Möglichkeit, den Aussichtsturm zu erklimmen, von dem man eine fantastische Aussicht über die Stadt und die Region hat. Am Mittag wurde entschieden, den restlichen Tag am Strand zu verbringen, obwohl Frau Breitkopf gerne noch dort geblieben wäre. Vielleicht wäre das auch besser gewesen, denn als wir in die Nähe des Meeres kamen, machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Deshalb ging es ab ins Hotel. Am Abend hatten wir wieder die Möglichkeit mit den Lehrern nach Montecatini Alto zu fahren. Als wir dann in der Altstadt ankamen, fing es heftig an zu regnen, sodass wir uns direkt wieder auf den Rückweg machten. Nach einer Runde Pfützenspringen kamen wir alle klitschnass am Hotel an.

Bis zum nächsten Morgen hatte sich das Wetter wieder beruhigt, sodass der Wanderung an den Cinque Terre, von manchen Schülern liebevoll „Schinken-Terror“ genannt, eigentlich nichts mehr im Weg stehen sollte. „Eigentlich“ war genau die richtige Bezeichnung, denn als wir am Hafen ankamen, um mit dem Schiff zu den Fischerdörfchen gebracht zu werden, war es wieder das Wetter, das uns in die Quere kam. Der Seegang war zu stark und kein Schiff durfte den Hafen verlassen. Nach kurzer Ernüchterung kam dann wieder Freude auf, da die Lehrerinnen und Lehrer sich spontan entschlossen, den Tag am Strand zu verbringen. Also fuhren wir wieder zum Strand nach Viareggio und da wir die Strecke dorthin schon kannten, gab es für den Busfahrer auch keine Möglichkeit, sich, wie so oft, etwas zu verfahren. So verbrachten wir den Tag mit Beachvolleyball, Sonnen und Kartenspielen. Der letzte Abend wurde dann gemeinsam auf der Dachterrasse verbracht und pünktlich um 00:00 Uhr stießen wir zusammen auf Amelies 18. Geburtstag an.

Das letzte Frühstück in der Toskana wurde wie gewohnt sehr früh eingenommen, denn bevor es zurück ins regnerische Deutschland ging, stand noch ein Abstecher nach Verona an. Dort hörten wir auch das letzte Referat der Fahrt, natürlich über Romeo und Julia. Anschließend teilten wir uns in kleine Gruppen auf und konnten den letzten Tag noch bei strahlendem Sonnenschein genießen. Um 19 Uhr hieß es dann ciao Italien. Es ging dieses Mal nicht durch die Schweiz, sondern durch Österreich. Bis zur österreichischen Grenze und darüber hinweg durften wir noch einmal die Alpen bewundern. Fast pünktlich zum Schulbeginn, um kurz nach 8, landeten wir wieder alle gesund und gut gelaunt in Lüdenscheid.

Abschließend sei Frau Breitkopf, Frau Odelga-Luft, Frau Spickermann und Herrn Haferberger für diese Woche gedankt, dass sie es so gut mit uns ausgehalten haben und sich nicht haben aus der Ruhe bringen lassen. Danke für diese unvergessliche Woche!