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Fahrsicherheitstraining

Am Dienstag, den 14.06.2011, machten sich elf Staberger Schülerinnen und Schüler zusammen mit Uwe Wolff, Verkehrsberater des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, auf den Weg nach Hemer zum jährlichen Fahrsicherheitstraining.

Seit vielen Jahren wird dieses PKW-Training für junge Fahrerinnen und Fahrer von der Verkehrswacht Iserlohn angeboten. Unter der Prämisse „Gefahren erkennen, Gefahren bewältigen, Unfälle vermeiden!“ haben bereits tausende Schülerinnen und Schüler des Märkischen Kreises dieses Trainingsprogramm erfolgreich absolviert.

Der Verkehrsübungsplatz liegt inmitten des malerischen Sauerland-Parks Hemer, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau 2010. Während die Teilnehmer in den früheren Jahren am Tor der ehemaligen Blücher-Kaserne von den Instruktoren abgeholt und im Konvoi zum Übungsgelände geleitet wurden, kann man nun den Trainingsplatz direkt ansteuern. Dieser Platz, eine ehemalige Panzerabstellfläche, verfügt über eine robuste und sehr gut befahrbare Betonoberfläche. Mit einer Gesamtgröße von rund 14000 qm und einer fest eingebauten Gleitfläche von 50 m Länge und 6 m Breite sowie einer großen Kreisbahn und aller sonstigen Standards entspricht  der Trainingsplatz allen Ansprüchen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).

Der Übungstag begann mit einer Einführung im neu eingerichteten Schulungsraum durch die Moderatoren PHK Axel Strüver und POK Uwe Düchting.
Sie stellten den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern die Notwendigkeit eines solchen Fahrtrainings dar und skizzierten kurz den Tagesablauf. Danach ging es an folgende Fahrübungen:

  • Slalomparcours,
  • Kurvenfahrten,
  • Bremstechniken,
  • Ausweichen und Bremsen bei Hindernissen,
  • Erläuterungen zur Fahrphysik (ABS, ESP etc.).

Während des gesamten Trainings, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, ihr Fahrzeug im Grenzbereich zu bewegen und in kritischen Situationen schnell und angemessen zu reagieren, wurde zur Kontrolle eine Geschwindigkeitsmessanlage eingesetzt. Außerdem sorgten Funkgeräte in jedem Fahrzeug für eine direkte Rückmeldung zwischen Trainern und Kursteilnehmern.

Nach gut vier Stunden Praxis und einer abschließenden Besprechung waren sich alle Beteiligten über die Effizienz eines solchen Trainings einig:
„Meiner Meinung nach sollte jeder einmal ein Fahrsicherheitstraining mitmachen, da man neben einer Menge Spaß sein Auto viel besser kennen lernt, sicherer mit Gefahrsituationen umgehen kann und zudem ein viel besseres Fahrgefühl entwickelt“ (Jasmin).