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Betriebspraktikum der Einführungsphase Jg. 11

vom 25.10. bis zum 05.11.2010

Als 1992 im Rahmen der Berufswahlvorbereitung das erste Schülerbetriebspraktikum am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid durchgeführt wurde, dauerte es elf Tage und hatte den Charakter einer „Schnupperphase“ in insgesamt 77 heimischen Betrieben. Die Erfahrungen wurden bereits damals in umfangreichen Fragebögen erfragt und ausgewertet. Das Ergebnis zeigte, dass

  • 88,6% der betroffenen Schülerinnen und Schüler Spaß am Praktikum hatten,
  • 89,5% die Frage bejahten, es regelmäßig durchzuführen,
  • 70% das Praktikum als Hilfe bei der Berufsvorbereitung empfanden und
  • 88% den eigenen Praktikumsplatz für spätere Jahrgänge empfahlen

Das Schülerbetriebspraktikum wird seitdem mit großer Akzeptanz in der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft jeweils im ersten Oberstufenjahr für die Dauer von drei Wochen durchgeführt.
Dass es in diesem Jahr nur zwei Wochen waren, liegt am Doppeljahrgang 10 und 11, der allein am Geschwister-Scholl-Gymnasium über 160 Schülerinnen und Schüler in die heimischen Betrieb entsendet.
Um die Balance zwischen Nachfrage und Angebot zu steuern, absolvieren die älteren Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs ein zweiwöchiges Praktikum vom 25.Oktober bis zum 5. November. Das traditionelle Drei-Wochen-Praktikum bleibt dem 10. Jahrgang im Januar 2011 vorbehalten.

 

 

Informationen zum Schülerbetriebspraktikum
Das Schülerbetriebspraktikum findet in der Einführungsphase am Ende des 1. Halbjahres (Januar) statt und dauert drei Wochen. Es setzt die selbstständige Praktikumsplatzsuche durch die Schülerinnen und Schüler voraus.


Das Schülerbetriebspraktikum umfasst

  • Einführungsveranstaltung zu Informationen über Ziele, Organisation und Durchführung des Praktikums
  • Erster Tag: Einführung in das Praktikum in der Schule mit Besprechung organisatorischer Fragen und Anleitung zur Abfassung des Praktikumsberichts
  • Betreuung und begleitende Gespräche der Betreuungslehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern in den Betrieben
  • Letzter Tag: gemeinsame Auswertung in den Betreuungsgruppen

Die anschließende Auswertung der Praktikumsberichte erfolgt durch die Betreuungslehrkräfte, die den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung geben und für die weitere Beratung - z.B. bei Ferienpraktika -, zur Verfügung stehen.
Die Betreuungslehrkräfte haben sich zum Teil schulisch, zum Teil privat fortgebildet, zum Teil blicken sie auf eigene berufliche Erfahrungen außerhalb der Schule zurück. Zu den Lehrerfortbildungen gehören auch Lehrerpraktika in Industriebetrieben wie z.B. bei ERCO  Leuchten GmbH, behördlichen Verwaltungseinrichtungen oder Forschungseinrichtungen wie dem Lüdenscheider Kunststoff-Institut.