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Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst

Bericht von Rainer Zwiefka

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Kommt. Seht“. Als Adressaten sind zunächst die Hirten gemeint, in deren trostlosen Alltag die Weihnachtsbotschaft eingebrochen ist. Die vielfältigen Elemente des Gottesdienstes, z. B. der MUP-Chor unter der Leitung von Dr. Glock, das Anspiel von Julia, Annika und Kira, die Predigt von Robin und Kira, der liturgische Rahmen und die gemeinsamen Lieder machten jedoch deutlich, dass auch wir – die Gottesdienstbesucher - gemeint sind.

Jesus, das hilflose Kind in der Krippe, ist zu den Schwachen und Ausgestoßenen gekommen - etwa den Hirten -, aber er will auch in unsere Schwachheiten kommen bzw. - wie es in der Predigt hieß -, er will uns in jeder Situation begegnen –  sogar dann, wenn uns gar nicht danach zumute ist in unserem trostlosen Alltag - vielleicht durch einen der zahlreichen Bibelsprüche, welche am Ausgang zusammen mit einem Keks verteilt worden sind.

So gelang durch das Engagement der vielen Beteiligten eine festliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit jenseits der „Weihnachten entscheidet sich unterm Tannenbaum“- und „Geiz ist geil“-Philosophien unserer Konsumgesellschaft.