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Exkursion nach Berlin

Bericht von Hannah S. (Jgst. 13)

„Berlin Tag und Nacht“ - Dieser Titel einer hochwertigen Serie wurde schnell zum Leitsatz von 47 Schülerinnen und Schülern aus Kunst- und Geschichtskursen der Staberger Gymnasien, die sich in der Zeit vom 16. bis 18. Januar 2012 ihr ganz persönliches Bild von der Kultur der deutschen Hauptstadt machen konnten.

Pünktlich um 14.00 Uhr erwarteten die Begleitpersonen am Montag, d. 16. Januar 2012, ihre 47 Schützlinge. Nach einer ausgiebigen Busfahrt von 6 Stunden erreichte man erschöpft, aber dennoch voller Vorfreude, das langersehnte A&O Hostel. Eine gute Lage in der Nähe des Hauptbahnhofes ermöglichte denjenigen, die den Abend nicht in der Lobby des Hostels ausklingen lassen wollten, das nächtliche Stadtleben Berlins kennenzulernen.

Dennoch schaffte es am nächsten Morgen der Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr oder weniger pünktlich, sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet zu bedienen, um gestärkt an einer dreistündigen Stadtrundfahrt teilzunehmen. Kommentare einer sonderbaren Stadtführerin boten neben den visuellen Eindrücken auch diverse Informationen über die betrachteten Bauwerke, wie das Reichstagsgebäude oder das Schloss Bellevue. Ein kurzer Stopp am Brandenburger Tor ermöglichte zudem, Fotos zu schießen oder Souvenirs zu kaufen.

Nachmittags teilte sich schließlich die Gruppe. Während die Historiker das ehemalige Stasi-Gefängnis besichtigten, besuchten die Kunstinteressierten die Alte Nationalgalerie. Hier erkannte man gleich Gemälde von Caspar David Friedrich oder Rembrandt. Nach dieser Fülle von geschichtlichen Informationen konnte jeder den Rest des Nachmittags frei nach eigenen Vorstellungen gestalten, beispielsweise mit einem spontanen Besuch bei „Das Duell“, einer Politiksendung mit Heiner Bremer, oder mit einer Shoppingtour durch eines der vielzähligen Einkaufszentren und –passagen Berlins. Abends kehrte man zufrieden ins Hostel zurück und erneut hatte jeder die Möglichkeit, die Abendstunden individuell zu gestalten.

Auch am nächsten Morgen schafften es fast alle, rechtzeitig zu frühstücken, um danach ein paar letzte geschichtliche Informationen durch einen Besuch des Neuen Museums oder der Gemäldegalerie zu erhalten. Danach folgte erneut eine sechsstündige Busfahrt, diesmal zurück in Richtung Heimat mit allerlei Fotos und persönlichen Eindrücken der größten Stadt Deutschlands im Gepäck. Im Bus war man sich dann einig: die Fahrt hatte sich definitiv gelohnt.