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Scholl-Schüler gewinnen Buchpreise

Die Geschichtsforscher-AG ist unter den Preisträgern des Schülerwettbewerbs 2011 der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war beeindruckt: Die Schülerinnen und Schüler der Geschichtsforscher-AG haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr Thema „Verabschiedung der belgischen Soldaten 1994 – Besatzer werden Freunde“ hat sie offensichtlich beschäftigt und zu einer kreativen Leistung angespornt. Die Anstrengung wurde jetzt mit einem Preis belohnt: Die Gruppe erhält pro Person ein Jugendbuch.

„Die Schülerinnen und Schüler haben mit viel Engagement und Sorgfalt an dem Thema gearbeitet“, freut sich Lehrerin Lena Ortmeyer. „Besonders das Zeitzeugeninterview mit dem ehemaligen belgischen Soldaten Willy Kaiser und der Besuch im Stadtarchiv Lüdenscheid haben sie sehr beeindruckt.“ Die Schülerinnen und Schüler haben über die Stationierung der belgischen Soldaten in Lüdenscheid und ihren Abzug im Mai 1994 geforscht und dazu eine sechsseitige bebilderte Dokumentation erstellt.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Scholl-Schüler mit ihrem Beitrag durchsetzen konnten, war riesig. Fast 50.000 Jugendliche der Jahrgangsstufen 5 bis 11 aus Deutschland und Österreich haben beim Schülerwettbewerb mitgemacht. 2.478 Wettbewerbsbeiträge waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kulturministerien zusammen. Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen in die Schulen hinein tragen, methodische Anstöße geben und so die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen.