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Ökumenischer Schuljahrsabschlussgottesdienst

Dieses Mal hieß es „Zur Sache Schätzchen“. In Anlehnung an einen alten Filmtitel stand dieses Mal Thema Nr. 1 im Vordergrund, die Liebe: Liebe schenken, Liebe nehmen, die Liebe Gottes. Der Gottesdienst fand traditionellerweise in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums statt und wurde von Schülerinnen und Schülern des Gottesdienstvorbereitungsteams musikalisch begleitet. Die Predigt hat Daniel Scharf, der für die Jugendarbeit in der Gemeinde Oberrahmede zuständig ist, gehalten. Er wurde zunächst facebookkompatibel vorgestellt, d.h., die Fragen bezogen sich auf ein Facebookprofil. So konnte man seine Vorlieben und Abneigungen (z.B. für Klischees) kennenlernen.

Durch eine kurze Filmsequenz wurde die Predigt vorbereitet. In der Predigt hat D. Scharf die Liebe Gottes charakterisiert. Sie muss nicht verdient werden. Die Liebe Gottes zum Menschen ist leidenschaftlich und wertspendend. Sie ist wichtig für unsere Liebesfähigkeit, da nur jemand lieben kann, der auch geliebt wird. Hierin liegt u.a. die Ursache für die Liebesunfähigkeit von Menschen. Es stellt sich also die Frage, ob der Mensch bereit ist, sich bedingungslos lieben zu lassen – auch von Gott, statt sich mit Schuldgefühlen selber zu strafen.

Im Anschluss an die Predigt konnte man bei meditativer Musik (live vom Flügel) und einer Powerpoint-Präsentation (live vom Beamer) seinen Gedanken nachhängen. Die Bilder der Präsentation waren mit Bibelversen über die Liebe versehen und so konnte man das Thema noch einmal Revue passieren lassen. Im Anschluss daran hat die Band das Lied „On fire“ von „switchfood“ gesungen. Nach einem Abschlussgebet und dem Segen vom Prediger begleitete das Lied „amazing grace“ die Zuhörer (fast) in die Ferien.

Der Gottesdienst war gekennzeichnet von einer ruhigen und konzentrierten Atmosphäre, in der das Schuljahr mit all seiner finalen Hektik noch einmal einen segensreichen Kontrapunkt gefunden hat. Unser Dank geht an die Technik, den Prediger, dem es gelungen ist, die Schülerinnen und Schüler an ihrem Lebensort abzuholen, und an die Schülerinnen und den Schüler, die den Gottesdienst in einer langen Vorlaufphase mit viel Herzblut vorbereitet haben. Sie waren echte „Schätzchen“.

Bericht: R. Zwiefka