Zurück

Lateinexkursion zum Museum und Park Kalkriese

Als die Römer frech geworden... - Zum Ende der siebten Klasse machten wir uns nach zwei Jahren Lateinunterricht unter der Überschrift  „Als die Römer frech geworden, zogen sie nach Deutschlands Norden“ auf nach Kalkriese, um das dortige Museum zur Varusschlacht und die Sonderausstellung über Gladiatoren zu besichtigen. Um uns vorab mit diesen Themen vertraut zu machen, schauten wir auf der zweistündigen Fahrt eine Dokumentation zu den Hintergründen der Varusschlacht an. Am Museum angekommen bekamen wir Einblicke in den einzigen dunklen Abschnitt der römischen Eroberungen und in die aus heutiger Sicht barbarischen und grausamen Gladiatorenkämpfe. Nach zwei neunzigminütigen Führungen inklusive Workshops waren wir alle geschafft, aber um viel Wissen bereichert, und es ging wieder nach Hause.

Vanessa, Laura, Darlyn und Semra (7c)

Im Gelände der Varusschlacht - Die Führung über das Gelände des Varusschlacht-Museums war sehr interessant, weil der Gruppenleiter die Varusschlacht anschaulich erklärte. Das Gelände draußen war sehr schön, da es naturgetreu nachgebildet worden war.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt - die Römer und die Germanen. Anschließend stellten wir uns auf und ahmten die Schlacht spielerisch nach. Des Weiteren stellte uns der Gruppenleiter die Waffen vor und erklärte uns den Schlachtplan der Germanen. An den nachgebauten Grenzen des Schlachtgeländes befanden sich informative Tafeln. So erhielten wir ein anschauliches Bild der Varusschlacht.

Clara, Pauline S., Pauline P. und Jacqueline (7b)

Die Ausstellung zur Varusschlacht - Nachdem wir im Freien den Workshop beendet hatten, besuchten wir eine interessante Museumsausstellung. Dort wurden wir direkt vom Wahrzeichen der Schlacht, einer riesigen Reitermaske, begrüßt.

Nachdem wir durch einen Gang voller 3D-Wechselbilder gelaufen waren, konnten wir uns anhand von Statuen darüber informieren, wie Römer und Germanen gekleidet waren und welche Charakterzüge sie hatten.

Anschließend sahen wir zwei Glaskugeln, aus denen die Gesichter von Varus und Arminius miteinander sprachen, und überquerten einen Boden, auf den ein Bild projiziert wurde, auf dem sich auf Fußdruck mit Gegenständen gefüllte Löcher auftaten. Nach diesem Abschnitt des Museums sahen wir in einem Glaskasten eine Legion in voller Länge.

Nach der Besichtigung eines Kugelmodells, das den Verlauf der Schlacht im Abschnitt  Kalkriese nachstellte, betrachteten wir einige Schaukästen zu den von Archäologen dort gefundenen Steinen, Speerspitzen etc.

Julius P., Julius E., Lucas und Max (7c)

Die Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum

Nachdem die Mittagspause vorbei war, nahmen wir an einer Führung zu den Gladiatoren teil – Tod und Triumph im Colosseum. Die Gruppenleiterin nahm uns mit in einen Raum, in dem wir die fünf wichtigsten Gladiatorengattungen kennen lernten: den Mumillo, den Provocator, den Thraex, den Secutor und den Retiarius.

Nach diesen Informationen durften wir selbst einmal Gladiatoren sein. Wir kämpften immer zu zweit gegeneinander, mussten Ausdauer, Kraft, Gleichgewicht, Treffsicherheit und Mut beweisen.

Nachdem wir diese Eigenschaften nachgewiesen hatten, durften wir wie ein Retiarius einmal das Netz werfen. Viele schafften dies auf Anhieb, andere brauchten einen zweiten Anlauf. Doch im Großen und Ganzen stellten sich alle ganz geschickt an.

Nach diesen spannenden Aktivitäten gingen wir in die Ausstellung der berühmten Gladiatoren.

Katharina, Tabea und Alexa (7c)

Die Ausstellung: Die Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum

In dem Museum  war es sehr dunkel und die ausgestellten Stücke wurden einzeln beleuchtet. Als erstes wurden wir mit einer von einem Beamer projizierten Karte darauf hingewiesen, wie sich das Römische Imperium ausgeweitet hatte. Danach sahen wir einen Kurzfilm über die Zusammensetzung des Colosseums in Rom, bevor wir originale Sandsteine, Tuffsteine (eine Art Lavastein) und Quarzsteine besichtigten.

Yannik und Fabian (7c)