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Schülerinnen aus Amiens zu Gast am Staberg

Individualaustausch vom 13.05. bis zum 06.06.2013

Mit einem Besuch im Oberhausener Sealife ging unser diesjähriger Individualaustausch am Staberg zu Ende. Die französischen Mädchen verbrachten interessante Wochen in ihren Gastfamilien und lernten natürlich auch das Leben an einer deutschen Schule kennen.

Die französischen Schülerinnen haben viele neue Erfahrungen gemacht, wie die beiden folgenden Berichte zeigen.


Deutsch-französischer Austausch

Bericht von Yasmine

In einem anderen Land, Deutschland, einen Monat lang. Ich interessierte mich schon immer für das Reisen. Aus diesem Grund war es für mich eine besondere Erfahrung. Ich war sehr aufgeregt: Würde es für mich und Macha genauso sein, wie es für Léonie und Denise war?  

Am ersten Tag war es sehr peinlich für uns, mit den Familien zu reden. Es fiel uns anfangs etwas schwer, aber es ging nach einiger Zeit. Ich dachte erst, dass in Deutschland alles genauso ist wie in Frankreich. Dies war nicht so. In der Schule war ich das glücklichste Mädchen in der Welt, wenn der Schultag in Frankreich fertig war. In Deutschland war ich schon um 13 Uhr aus der Schule und wir verbrachten die Zeit zusammen in der Stadt. Bedauerlicherweise ist es in Frankreich nicht so. Wir hatten sogar die Zeit, um in dieser Zeit Dortmund, Oberhausen und Holland zu besuchen.

Das Essen war auch ganz anders. Das Frühstück glich einem Festmahl. In der Schule hatte man aber kaum Zeit zum Essen. Mittagessen gab es ungefähr um 15 Uhr und zum Abendessen gab es kleine Snacks.

Ich habe meine Familie und meine Freunde sehr vermisst und hoffe, sie bald wiederzusehen, aber ich bedaure es auch, von hier weggehen zu müssen, da ich die Leute vielleicht nie wiedersehen werde, mit denen ich so eine tolle Zeit gehabt habe. Ich bereue den Austausch nicht. Ich bin glücklich, dass ich daran teilgenommen habe, ich hoffe, sehr bald zurückzukommen.


Mein Aufenthalt in Deutschland

Bericht von Macha

Ich möchte etwas über meinen Aufenthalt in Deutschland erzählen und von meinen Tagesabläufen. Morgens in der Schule können alle Schüler schon in die Klasse gehen, obwohl der Lehrer noch nicht da ist. Das Niveau ist härter als in Frankreich. Die für mich neuen Unterrichtsfächer sind: Politik, Religion und Pädagogik. Außerdem sind Geografie und Geschichte zwei unterschiedliche Unterrichtsfächer.

Eine Schulstunde dauert 45 Minuten, in Frankreich sind es 55 Minuten. In Deutschland endet der Unterricht um 14 Uhr 15. Im Unterricht verstehe ich nichts, außer in Französisch. Die Lehrer sprechen zu schnell.

Ich finde das deutsche Schulsystem besser, weil die Schüler am Nachmittag frei haben. Ich finde auch, dass die deutschen Schüler mehr Hausaufgaben haben und dass es schwerer ist.

Während des Aufenthalts sind wir mit dem Zug nach Dortmund gefahren. Es war sehr gut. Wir sind Shoppen gegangen und wir haben in einem italienischen Restaurant gegessen. Diese Stadt ist sehr interessant, aber sehr groß.

Meine Gastfamilie ist wirklich sehr sympathisch und angenehm. Wir sind zum Minigolf und  zur Kirmes gegangen und sind mit den Eltern von Leonie in die Niederlande gefahren. Es war sehr angenehm und es hat Spaß gemacht!

Mit Frau Skodra und Frau Klingbeil sind wir nach Oberhausen gefahren. Wir sind ins Sea Life und ins Legoland gegangen und es war sehr gut und interessant.

Ich habe diese Reise geliebt und ich hoffe, ich werde Denise und Leonie wiedersehen.