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Tipps von Experten

Informationstag zur Studien- und Berufswahl an den Staberger Gymnasien

 

LN v. 07.05.13 - Rund 160 Schülerinnen und Schüler des Zeppelin- und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, genauer gesagt die jetzigen Elftklässler werden in knapp einem Jahr ihre Abiturprüfungen absolvieren. Danach folgt der Einstieg in die Berufswelt. Um den Schülern hier Vorstellungen von der Arbeitswelt zu vermitteln, richteten die Staberg-Gymnasien auch für den aktuellen Q1-Jahrgang einen Informationstag zur Studien- und Berufswahl aus. Hierzu eingeladen waren Vertreter von 14 heimischen Unternehmen und Instituten, eingeladen vom Team der Staberger Studien-und Berufskoordinatoren um Bianka Spickermann.

In bewährter Weise konnten die Schüler in 14 Klassenräumen vorbeischauen, in denen sie die Experten mit Infos zu den unterschiedlichsten Berufsfeldern erwarteten. Die Themen: Welche Fähigkeiten und Qualifikationen sind für bestimmte Berufe wichtig? Wie kann ein Einstieg aussehen? Wie sehen Dauer und Inhalte der Ausbildung aus, welche Fortbildungs- und Karrierechancen gibt es?

So unterschiedlich wie die Berufe sahen auch die Präsentationen der Unternehmen aus. Mal suchten die Experten in Frage-Antwort-Runden das direkte Gespräch mit den Schülern, mal gab es Kurzpräsentationen am Beamer. Die erstmals teilnehmende Firma Insta hatte gleich einen Messestand mitgebracht.

Erneut mit von der Partie waren auch die Lüdenscheider Nachrichten mit Redaktionsleiter Thomas Hagemann und Yourzz-Mitarbeiter Sven Prillwitz, die den Jugendlichen das Berufsfeld Medien mit dem Schwerpunkt Journalismus näher brachten. "Ob man dafür geeignet ist, findet man am besten heraus, indem man ein Praktikum macht", erklärte Hagemann. So lasse sich am schnellsten feststellen, ob man das nötige Talent für die journalistische "Schreibe" habe. Neugier, Eigeninitiative und kritisches Denken - Eigenschaften, die im allgegenwärtigen Infotainment immer seltener zu finden seien - nannte er zudem als die wichtigsten Eigenschaften eines Reporters.

Im Anschluss an die knapp zweistündige Präsentationsphase tauschten sich die Referenten und Pädagogen in einer Manöverkritik in der neuen Pausenhalle aus. Einig war man sich darin, dass die achtjährige Gymnasialzeit die Schüler sehr früh vor die Studien- und Berufswahl stelle. So wurde deutlich, dass kaum ein Schüler in diesem Alter konkrete Vorstellungen davon hat, wie sein Leben nach der Schule und in der Berufswelt aussehen soll.