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Scholl unter den besten 15 in Deutschland

Nominierung für den Deutschen Schulpreis 2014

LN v. 31.03.2014 - Das Geschwister-Scholl-Gymnasium hat es als eine von 15 Schulen bundesweit in die Endausscheidung um den Deutschen Schulpreis der Robert Bosch Stiftung geschafft. „Wir freuen uns sehr. Das ist eine Bestätigung unserer Arbeit und eine Auszeichnung, zu der alle beigetragen haben - Lehrer, Eltern und Schüler“, betont Schulleiterin Antje Malycha.

Das „Scholl“ ist die einzige Schule aus Nordrhein-Westfalen, die nominiert ist. „Es ist immer gut, über den Tellerrand zu schauen und von außen bewertet zu werden. Das kann nicht schaden. Egal, ob wir nun den Hauptpreis oder einen anderen Preise erhalten. Das Erreichen der Endausscheidung ist schon ein Gewinn“, sagt Antje Malycha. Darüber freuen sich alle. Die Nachricht wurde sofort ausgehängt und auch auf die Homepage des „Scholl“ gesetzt.

Überzeugt hat die Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern, die Ende Januar nach Lüdenscheid gekommen war und sich vor Ort ein Bild über das Schulleben an der Hochstraße machten, der Schwerpunkt der individuellen Förderung. „Die Förderung der schwächeren geht nicht zu Lasten der stärkeren Schüler. Die Schule geht sehr auf das einzelne Kind ein und unterstreicht damit den selbst gesetzten Schwerpunkt der individuellen Förderung“, hatten die Jurymitglieder schon nach ihrem Besuch in Lüdenscheid das Konzept gelobt.

Nun ist tatsächlich das Finale erreicht. Vorausgegangen war ein aufwändiges Bewerbungsverfahren. Insgesamt 116 Schulen hatten sich diesmal um den begehrten Titel der Robert Bosch Stiftung beworben. Sie alle hatten ihre Konzepte eingereicht, 20 wurden aufgrund dieser Unterlagen ausgewählt. Nach den Besuchen vor Ort schieden dann noch einmal fünf aus.

Erst in Berlin wird am 6. Juni im Rahmen eines Festaktes der Sieger mitgeteilt. Es bleibt also spannend bis zum Schluss. Von den 15 nominierten Schulen werden insgesamt sechs mit Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro nominiert, fünf weitere mit jeweils 25.000 Euro. Alle Nominierten erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2000 Euro.

„Wir sind mit einer achtköpfigen Delegation eingeladen. Die wird zur Hälfte mit Schülern und zur anderen mit Lehrern und Eltern besetzt sein“, kündigt Antje Malycha an. Schon einen Tag zuvor reisen sie an zu einem Vorabendempfang.