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Skifahrt der 9. Klassen

Klassenfahrt ins Zillertal vom 28.03. bis 05.04.2014

Freitagabend, 21.30 Uhr - Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben sich an der Hochstraße direkt vor der Schule, die sie eine Woche lang nicht sehen werden, versammelt, um ins Zillertal zu fahren. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber dennoch stellen sich einige Fragen: "Wie lange dauert die Fahrt?", " Kann ich überhaupt Ski fahren?" und die wohl wichtigste Frage "Werden alle gesund wieder kommen?".

Die Freude überwiegt. Schnell werden Skier, prall gefüllte Taschen und aufgeregte Schülerinnen und Schüler im Bus verstaut. Die Lehrerinnen und Lehrer checken schnell, ob alle da sind und dann geht's los! Auf in ein anderes Land, was man nur daran erkennt, dass man sich eine Internet-Auslandsflat buchen muss, um seine Liebsten auf dem neusten Stand zu halten...aber sonst... dieselbe Sprache, das gleiche Essen, bergig und grün ist's irgendwie auch!

Obwohl es schon so viele Skifahrten am GSG gab, war diese eine ganz besondere! Der Termin war viel später als sonst und somit stellte sich permanent die Schnee-Frage. Um eine schnelle Antwort darauf zu finden, fuhren die Lehrerinnen und Lehrer schon am Samstag hoch hinaus. Dieser Tag wird sonst immer von den Schülerinnen und Schülern genutzt, um sich von der langen Fahrt  auszuruhen, aber diesmal schien die Gruppe nicht mal ansatzweise auf Schlaf angewiesen zu sein. Aus diesem Grund spielte man Fussball, Frisbee oder Poker. Natürlich wurden auch die örtlichen Shoppinggelegenheiten 'abgecheckt', wobei es sich allerdings nur um ein Kerzengeschäft, einen 'Spar' und einen 'Hofer' handelte. Sehr zum Leidwesen der Schülerinnen und Schüler, versteht sich.
Später trafen die Lehrerinnen und Lehrer wieder ein und man erkannte schon von Weitem leichte Ansätze von Sonnenbrand. War das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?!

Dann war es endlich so weit: der erste Tag auf der Piste sollte kommen! Allerdings waren sich nicht alle bewusst, welche Ausstattung man so mitnimmt. Aber wenigstens lernten einige Handtaschen Orte kennen, wo deren Hersteller sie nie vermutet hätten. Und so wurden am ersten Tag Höhenängste überwunden und Berge bezwungen, bis alle erschöpft in ihre Betten fielen.

An den verschiedenen Abenden wurde für die richtige Stimmung gesorgt, ob es nun 'Schlag den Lehrer' oder eine von den Coaches organisierte Nachtwanderung war, in der unser Schülersprecher Jan-Philip sich als wahrer Comedian erwies und die Lehrerinnen und Lehrer zu Helene Fischer atemlos durch die Nacht zogen. Am letzten Tag wurde dann noch eine Schnitzeljagd im Skigebiet veranstaltet, wobei alle Freude daran hatten, Macarena oder Limbo zu tanzen. Die Aufgaben und Ergebnisse wurden natürlich digital festgehalten und am Abend präsentiert, was zu großer Begeisterung führte. Und dann hieß es auch schon: Koffer packen, Zimmer aufräumen und Skier abgeben, denn es ging nach Hause.

So trafen alle neunten Klassen am Samstagnachmittag braun gebrannt und als wahre Ski-Profis in Lüdenscheid ein und wurden herzlichst von ihren Eltern begrüßt. An diesem restlichen Wochenende wurde sicher nur geschlafen, denn dadurch zeichnen sich gelungene Klassenfahrten ja aus.