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Handwerk zum Ausprobieren                         Hier geht es zum Fotoalbum.

Siebtklässler des Scholl-Gymnasiums "schnuppern" am Berufskolleg für Technik

LN v. 07.05.14 - Einmal mit einer Säge ein Stück Holz bearbeiten, Widerstände auf eine Platine löten oder Bohrungen in eine Metallplatte vornehmen – dies und vieles mehr stand gestern auf dem Stundenplan der Klasse 7a des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.
Im Rahmen des „Projekttages Handwerk“ waren sie zu Gast am Berufskolleg für Technik, um typisch handwerkliche Berufe ganz praktisch kennen zu lernen.

Zur Auswahl standen dabei die Bereiche Holz, Metall und Elektrotechnik – wobei die Schüler selbst wählen konnten, was sie gerne einmal ausprobieren möchten. Angeleitet
und betreut wurden sie zum einen von den Berufsschullehrern, zum anderen von Berufsschülern, die den Siebtklässlern mit Rat und Tat zur Seite standen. Schließlich blieb es gestern nicht bei der Theorie, sondern die Mädchen und Jungen legten selbst Hand an: Während sie im Bereich Elektrotechnik mit Hilfe von Lötkolben, Dioden und Platinen einen elektronischen Würfel anfertigten, galt es bei den Metallbauern, mit Bohrer, Feile und Säge ein metallenes „Vier-gewinnt-Spiel“ herzustellen. Muskelkraft war
schließlich im Bereich Holz gefragt, um eine Holzplatte in einen Stiftständer zu verwandeln. Höhepunkt des Tages war schließlich die Präsentation, bei der die „Praktikanten“ ihren Eltern ihre Ergebnisse präsentierten und erklärten – nicht ohne Stolz, versteht sich.

Im vergangenen Jahr hatte der Projekttag am BKT erstmalig stattgefunden – mit so
großem Erfolg, dass sich die Verantwortlichen um Organisatorin Bianca Spickermann
für eine Wiederholung aussprachen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines problemlosen Übergangs von Schule in Beruf. „Uns liegt viel daran, die Schüler an
Technik heranzuführen und sie dafür zu begeistern“, betonte auch BKT-Schulleiter
Werner Lemmert. Vor allem im Hinblick auf den demografischen Wandel und die damit verbundenen Nachwuchssorgen seien Kooperationen zwischen den Schulen unerlässlich.