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Ökumenischer Einschulungsgottesdienst für die Klassen 5

Bericht von Rainer Zwiefka

Wie der Start zu einem Marathon ist für die Schülerinnen und Schüler der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium. Dieser Vergleich bestimmte thematisch den Einschulungsgottesdienst für die neuen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Kaplan Vinzent Graw begrüßte die angehenden Langläuferinnen und Langläufer und holte sie dort ab, wo sie sich befanden: bei der bangen Erwartung, was wohl auf sie zukommen werde auf der neuen Schule und bei der Hoffnung, keinen Fehlstart hinzulegen.

Nachdem sich alle ein wenig warmgesungen hatten, hat Pfarrer Holger Reinhardt das Bild des Marathonlaufes in seiner Ansprache aufgenommen, um die Schülerinnen und Schüler auf ihre neue Situation vorzubereiten und ihnen die Gegenwart Gottes zuzusprechen.
Einerseits ist die Situation der Neuen gekennzeichnet durch Freude und Neugier auf das, was kommt; andererseits durch Wehmut im Blick auf das, was man hinter sich lässt. Einerseits wollen die Lehrerinnen und Lehrer den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihre Gaben zu entfalten und ihren Weg zu finden; andererseits müssen sie die Schülerinnen und Schüler bewerten.

So wie beim Marathon bei Kilometer 37 eine kritische Phase entsteht, gibt es auf dem Lauf durch die Schuljahre Durststrecken, weshalb man auf die Anfeuerung durch die Eltern angewiesen ist. Wichtig ist, dass jeder unabhängig von seiner Leistung in Gottes Augen wertvoll ist. Am Wegrand stehen nicht nur die Eltern, sondern auch Jesus, der jeden Schüler und jede Schülerin begleiten will. Als Zeichen hierfür wurde nach der Ansprache jedem Kind persönlich der Segen zugesprochen.

Danach haben eine Mutter und eine Lehrerin die Fürbitten gesprochen. Den Abschluss bildete traditionell der gesungene Segen der beiden Pfarrer, der Startschuss in einen neuen Lebensabschnitt, für den wir allen Schülerinnen und Schülern einen langen Atem wünschen.