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Der Wolff und die fünfundzwanzig Geißlein im Zillertal

Bericht: Vanessa (9c)

14. März 2015, 07.20 Uhr - Ankunft Brixxleg, Zilltertal: Der Wolff und die 25 Geißlein steigen aus dem Bus und in eine Woche, die wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Alle noch ziemlich geschafft von der Fahrt bezogen wir unser Zuhause für die nächste Zeit. Der erste Tag war organisatorischen Dingen gewidmet: Koffer auspacken, Skisachen ausleihen, Essensmarken verteilen. Doch schon am Sonntag hieß es für uns: Ab auf die Piste!

Während in den ersten Tagen blaue Abfahrten schon für weiche Knie sorgten, konnten wir es zu Ende hin gar nicht steil genug haben. In den Mittagspausen auf der Berghütte tauschten wir uns dann über die besten Stunts und Pannen des Tages aus, von denen es - zugegeben - reichlich gab. Vor allem Liftfahren war immer eine witzige Sache, egal ob wir beim Ankerlift das Gleichgewicht verloren und den Berg wieder herunterpurzelten oder statt im Sessellift zu sitzen einfach mal darunter lagen, wir haben jegliche Variation ausgetestet.

Die wohl angesagteste Location auf dem Berg war die Kristallhütte, nicht nur wegen des super leckeren Kaiserschmarrns und Apfelstrudels, nein hier haben wir sogar Fußball-Nationalspieler Mario Götze getroffen!

Auch wenn wir fast den ganzen Tag auf der Piste verbracht hatten, ging diese Zeit doch ziemlich schnell vorbei und der letzte Tag rückte immer näher. Endlich durften wir auch alleine fahren, nicht wie vorher nur mit Lehrerinnen, Lehrern und Schülercoaches. Diese Chance musste genutzt werden, auch wenn es gefühlt nur zehn Minuten waren. Als wir uns dann alle gemeinsam auf den Weg zurück ins Tal begaben und zum allerletzten Mal Gondel fuhren, kam schon etwas Wehmut auf. Gegen ein paar weitere Tage hätten wir alle definitiv nichts einzuwenden gehabt.

Auch wenn wir die meiste Zeit mit Skifahren verbrachten, gab es natürlich auch einige andere Highlights. Ein paar waren geplant, wie die Fackelwanderung zu einer Burgruine oder der Wettkampf Lehrer gegen Schüler, bei dem natürlich die Schülercoaches und Lehrer verloren haben. Andere waren eher spontane Aktionen, gemeinsames Singen und Fußballspielen, aber auch eine Polonaise durchs ganze Haus.

Eine Woche verging wie im Flug und schließlich war es Zeit, die Klamotten wieder in unsere Koffer zu packen und die Skiausrüstung abzugeben.

21. März 2015, 18.10 Uhr - Ankunft Lüdenscheid: Der Wolff und die 25 Geißlein steigen aus dem Bus, alle noch in Gedanken bei der letzen Woche. Wollen wir nicht einfach wieder einsteigen und zurückfahren?