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Abiturgottesdienst in der Erlöserkirche

Der Abiturgottesdienst stand unter dem Thema „Be-leave“, ein Wortspiel, welches verdeutlichen soll, dass Glaube und Verlassen bzw. Loslassen zusammengehören. Das Problem hat in seiner Predigt der Jugendreferent der Kreuzkirche Christoph Klein am Beispiel des Petrus verdeutlicht, der auf dem See Genezareth Jesus auf dem Wasser entgegengeht. Das Boot sei ein Symbol für die über lange Zeit liebgewonnenen Komfortzonen „Schule“ und „Elternhaus“, welche die Abiturientinnen und Abiturienten nun verlassen müssten, weil ein neuer Lebensabschnitt beginne. Alte Sicherheiten müssten aufgegeben werden. Dies sei auch oft mit einem örtlichen Wechsel verbunden. Hierzu brauchten die Abiturienten Vertrauen und Zuversicht, denn mit dem Neuanfang sei eine gewisse Ungewissheit verbunden. Es gelte nicht nur ehrlich zu sich zu sein, was mögliche Ängste betrifft, und selber Verantwortung zu übernehmen; das Vertrauen auf Gott könne eine große Hilfe sein, sich im neuen Lebensabschnitt mit all seinen Herausforderungen zurechtzufinden. Hierzu ermutigte Christoph Klein mit Beispielen aus seinem eigenen Leben.

Der Gottesdienst wurde von Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrganges engagiert und liebevoll gestaltet, was die Moderation, den musikalischen Rahmen und die Gebete und die Lesung betrifft. So gelang es den Initiatorinnen und Initiatoren des Gottesdienstes, auch auf Gottes Gegenwart und Möglichkeiten im neuen Lebensabschnitt zu hinzuweisen.

Von der Kirche aus ging es unmittelbar weiter in Kulturhaus, wo die Übergabe der Abiturzeugnisse anstand. Den Gestalterinnen und Gestaltern des Gottesdienstes sei hier noch mal für ihr Engagement gedankt. Allen Abiturientinnen und Abiturienten wünschen wir einen erfolgreichen Start in den neuen Lebensabschnitt und viel Zuversicht und Neugierde beim Verlassen der Komfortzone: Dont´t worry, be-leave.