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Skifahrt der 9. Klassen ins Zillertal

Bericht von Tatjana, 9a

Unsere Klassenfahrt führte uns nach Österreich ins Zillertal. Am Freitag, d. 4. März 2016, ging es um 22.30 Uhr an der Schule los. Unsere Koffer wurden verladen, wir verabschiedeten uns und begaben uns auf die rund achtstündige Anreise. Bis wir um 2.00 Uhr in der Nacht an einer Raststätte Pause machten, war es noch sehr laut im Bus, doch dann überkam uns die Müdigkeit.

Nachdem wir gegen 7.00 Uhr am Gasthof Grünsbach angekommen waren, mussten wir noch bis 14.00 Uhr auf unsere Zimmerschlüssel warten. Währenddessen fuhren die Schülerinnen und Schüler, die keine eigene Skiausrüstung mitgenommen hatten, zum Skiverleih. Der Rest konnte sich die Zeit am Vormittag rund ums Hotel draußen in der Sonne vertreiben. Den Rest des Tages packten wir dann aus, richteten uns ein und erkundeten die Gegend, bis es um 18.30 Uhr schließlich Abendessen gab.

Ab dem ersten Skitag verlief eigentlich jeder Tag nach dem gleichen Muster. Um 7.00 Uhr wurden wir geweckt, ab halb Acht gab es Frühstück. Jeden Morgen hatten wir die Wahl zwischen verschiedenen Müslisorten mit Joghurt, es gab Brötchen mit Aufschnitt und Tee. Um 8.30 Uhr kam dann der Bus, in den wir alle mit unseren Skisachen einstiegen und ca. eine halbe Stunde bis ins Zillertal fuhren. Dort angekommen fuhren wir mit der Gondel ins Skigebiet „Hochzillertal“. Ab halb zehn probierten wir uns dann in Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Profigruppen auf verschiedenen Pisten aus. Wir fuhren meistens bis 12.30 Uhr, denn dann gab es in der Bergstation eine einstündige Mittagspause, in der wir unsere Essensgutscheine einlösen konnten. Nach dem Essen fuhren wir dann noch bis ungefähr 16.00 Uhr Ski, bevor wir dann mit der Gondel wieder ins Tal gebracht wurden. Dort hatten wir noch ca. eine Stunde Zeit, bis der Bus kam. In dieser Zeit konnten wir in einen Supermarkt oder in den anliegenden Imbiss gehen.

Wieder im Gasthof Grünsbach angekommen wollten dann alle nur eines: Duschen! Obwohl es zeitlich eng wurde, schafften wir es alle doch immer noch mehr oder weniger pünktlich zum Essen zu kommen. Abends gab es immer eine Suppe, Brötchen, eine Salattheke und ein warmes Essen, wie z.B. Spaghetti.

Die Abende verliefen unterschiedlich. Wir hielten uns in den Zimmern oder außerhalb auf, hörten Musik, pokerten und hatten einfach Spaß. An einem Abend hatten wir die Möglichkeit, unten im Aufenthalts- und Essensraum James Bond zu schauen, es wurde Fußball übertragen und einmal konnten wir sogar Germanys Next Topmodel schauen, was natürlich zum Großteil nur die Mädchen erfreute.

 

Allerdings hatten wir auch drei Klassenabende, die von jeweils einer Klasse gestaltet wurden. Wir hatten unseren Klassenabend schon am Montag, und die anderen beiden Klassen dann am Mittwoch- und am Freitagabend.

Am Freitag, dem letzten Skitag, fuhren wir bis zur Mittagspause ganz normal in unseren Gruppen, doch danach fanden sich komplett alle Klassen auf der Piste unterhalb der Kristallhütte ein. Wir durchfuhren alle eine kleine Slalomstrecke auf Zeit, für die wir dann später auch noch Urkunden mit unserem Ergebnis bekamen. Nach dem „Skiabschlussrennen“ durften wir in kleinen Gruppen selbstständig die beiden Pisten herunterfahren und hatten die Wahl zwischen einem Anker- und einem Sessellift, um wieder auf die jeweilige Piste hoch zu kommen. Das war sehr angenehm, denn so hatte man viel mehr Spaß am Fahren und war an keine feste Gruppe gebunden. Am Ende dieses Tages machten wir, bevor wir dann endgültig das Hochzillertal verließen, noch Gruppenfotos.

Am nächsten Tag mussten wir früher aufstehen als sonst, da wir schon um 8.00 Uhr unsere Rückfahrt starteten und bis dahin auch noch frühstücken und unser Gepäck verladen mussten. Ab dann fuhren wir ca. 10 Stunden, da die Fahrt bei Tag etwas länger dauerte als über Nacht. Um 19.30 Uhr kamen wir wieder am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid an, wo wir schon erwartet wurden und nach Hause fuhren.

Insgesamt war es eine sehr schöne und gelungene Klassenfahrt! Das Skifahren hat sehr sehr viel Spaß gemacht und alle, auch die, die vorher noch nie gefahren waren, haben große Fortschritte gemacht und sind hinterher teilweise auch schwarze Pisten heruntergefahren. Auch die Gemeinschaft war sehr gut. Wir konnten bei der Skifahrt viel mitnehmen und es werden sich sicherlich alle gerne daran erinnern… und das Skifahren vermissen!