Ein Wandertag in die Steinzeit


Die Klasse 5a berichtet von einer Fahrt ins Neanderthal-Museum Mettmann.

Am Dienstag, d. 07.11.2017, haben wir, die Klasse 5a, uns mit der 5b um 7.00 Uhr vor der Schule versammelt. Als endlich alle da waren, stiegen wir in einen großen Bus. Weil wir zu viele waren, wurden fünf von uns in einem kleinen Minibus gefahren. Da der große Bus neu war, durften wir nicht essen und trinken. Das war ein bisschen doof. Leider standen wir auf der Hinfahrt lange im Stau, deswegen haben wir über zwei Stunden gebraucht. Anschließend kamen wir endlich alle mit großem Hunger am Neanderthal-Museum in Mettmann an.

Als wir ankamen, waren alle aufgeregt, wir wollten alles sehen. Deshalb wan-derten wir zur Steinzeitwerkstatt und legten dort eine kleine Frühstückspause ein. Kurz darauf kam eine nette Frau namens Sahra und zeigte uns die ausgestopften Tiere. Wir waren die zweite Gruppe, die in die Steinzeitwerkstatt hineingingen. Als erstes setzten wir uns zusammen und guckten uns die Waffen an und woraus sie bestanden.

Danach durften wir mit einem Speer auf eine Zielscheibe werfen und es auch mit einer Speerschleuder ausprobieren, weil wir uns für diesen Workshop entschieden hatten. Alle waren richtig aufgeregt. Unsere Klassenlehrerin Frau Kretschmer war die beste Speerwerferin des Tages. Dann schlug Frau Kretschmer vor, dass wir uns mal das Wildgehege anschauen könnten. Alle waren einverstanden. Also wanderten wir zum Wildgehege. Dort sahen wir süße Ponys. Die Eiszeitbisons waren leider nicht zu sehen. Als wir dann damit fertig waren, gingen wir im Wald spazieren und hatten die Chance, Auerochsen zu sehen, schade war, dass es den Auerochsen zu kalt war und sie sich nicht blicken gelassen haben.

Wir haben auf dem Weg zweimal das gleiche Zeichen auf dem Boden und auf einem Stein gesehen. Das werden doch wohl keine Fossilien sein?

Als wir mit dem Angucken der Tiere fertig waren, gingen wir zum Museum. Kurz darauf beschlossen wir, vor dem Neanderthalmuseum eine kleine Pause einzulegen. Als wir vor dem Museum waren, uns ausgeruht und eine Kleinigkeit gegessen hatten, führte Sahra uns durch das aufregende und spannende Gebäude. Die Führung machten wir mit Kopfhörern, durch die wir Sahra besser verstehen konnten. Dort legten wir unsere Rucksäcke in eine große Kiste. Uns wurden viele tolle Sachen erzählt (siehe unten) und einer unserer Schüler durfte den heutigen Menschen darstellen. Nachdem uns alles erzählt worden war, durften wir im Museum Fotos machen und von unserem mitgenommenem Geld etwas im Shop kaufen. Danach gingen wir wieder unsere Rucksäcke holen und als Gruppe zurück zum Bus!

Auf der Rückfahrt zum GSG hatten wir viel Spaß, weil viele Kinder witzige Dinge erzählten. Wir waren alle sehr erschöpft, aber glücklich. An der Schule wurden wir von unseren Eltern empfangen. Es war ein toller Ausflug!

(Sebastian, Phillip, Mia und Marlene, 5a)

Das haben wir über die Steinzeit gelernt!

Tiere

In der Steinzeit gab es Tiere, die es heute nicht mehr gibt, wie das Mammut, den Säbelzahntiger. Heute gibt es Tiere, die es in der Steinzeit auch schon gab, wie den Schneehasen, die Schneeeule, die Schneehühner, das Rentier, den Kolkraben, den Auerochsen und das Wisent.

(Dante, 5a)

Der Speer, die Lanze und die Speerschleuder

Die Erstellung des Speeres: Die Neandertaler nahmen ungefähr einen 150 cm langen Stock und einen Stein, sie haben den Stein angespitzt und angeschärft. Daraufhin wurde der Stein an einem Ende des Speers mit der Sehne eines Tieres befestigt, indem man sie um den Stein band. Um es noch fester zu machen, nahmen sie Birkenrinde und kochten sie so lange, bis sie zu einer klebrigen Masse wurde, und klebten sie um den oberen Teil des  Speeres, damit der Stein fest genug ist, so dass er bei der Jagd nicht abfällt.

Die Benutzung des Speeres: Der Speer diente dazu, die Tiere von Ferne zu töten, um kein Aufsehen zu erregen.

Die Erstellung der Lanze: Die Neandertaler  nahmen  einen ca. 2 m langen Stock und spitzten ihn an und im Gegensatz zum Speer ist die Lanze viel dicker.

(Denis, 5a)

Die Speerschleuder

Mit einem Speer ist es einfacher zu werfen als mit einer Lanze. Damit man den Speer weiter werfen kann, gibt es die Speerschleuder. Wir, die Klasse 5a, haben versucht, damit den Speer zu schleudern und wir stellten fest, dass es schwieriger ist, als man denkt. Man trifft nicht oft. Die Neandertaler waren jedoch, denke ich, anders als wir schon Profis. Aber mit ein bisschen Übung schafften wir es auch. Man sollte besser nicht mit der ganzen Hand den Speer umfassen, sondern nur mit zwei Fingern.

(Liana und Alyssa, 5a)

Die Jagd im Neandertal

Die Neandertaler jagten meistens in Gruppen, die aus ca. 20 bis 30 Jägerinnen und Jägern bestanden. Wenn sie ein Tier im Visier hatten, lockten sie es in eine nahegelegene Schlucht. Oben am Rande der Schlucht warteten schon die andern Jäger. Sie warfen ihre Speere auf die Tiere. Nun konnten sie die Tiere mühelos mitnehmen und bearbeiten.

Die Neandertaler nahmen für verschiedene Tiere verschiedene Waffen, z. B. nahmen sie für einen Bären eher einen Speer, für einen Fuchs nahmen sie eher eine Lanze.

(Fynn und Johan, 5a)

Fossilien

Fossilien sind zum Beispiel Knochen von bereits ausgestorbenen Tieren. Man findet sie unter der Erde oder in alten Höhlen. Zu den ausgestorbenen Tieren gehören vor allem die Dinosaurier, die vor ungefähr 65 Millionen Jahren gelebt haben. Manchmal findet man auch Steine mit alten Höhlenmalereien der Steinzeitmenschen.

Man kann Fossilien in Museen betrachten. Dort sind vor allem die Knochen der Dinosaurier zu sehen. Es gibt auch Steine in Form von Schnecken.  Wenn man Fossilien suchen möchte, gibt es einen Beruf, der dies möglich macht. Der Beruf heißt Archäologe. Diese sind Forscher, die Fossilien suchen. Fossilien gibt es z. B. in Bernstein, Holz, Knochen oder Steinen.

(Kayra, 5a)

Feuersteine

Die Neandertaler haben früher auf einem Blitz gewartet, damit sie Feuer machen konnten. Dann haben sie aber eine andere Methode gefunden. Sie haben Stock an Stock gerieben und dann bekamen sie Feuer. Die Neandertaler waren dann aber so schlau, dass sie einen Feuerstein gefunden haben. Sie haben gewusst, dass man die Feuersteine an Porphyritsteinen, auch Katzengold genannt, schlagen musste, bis Funken kamen. Wenn sie auf Zunder fielen, getrocknete und mit Urin versehene Pilze und Baumrinden, entzündeten sich die Funken, sodass man Feuer bekam.

(Ilcan und Alex, 5a)

Wie die Neandertaler wohnten

Das Haus der Neandertaler ist so aufgebaut wie ein Tipi, rundherum kommt Leder, damit es wasserdicht ist. Sie lassen eine größere Lücke an einer Stelle des Tipis, das ist der Eingang. In der Mitte des Tipis kann man Feuer machen. Es muss genug Abstand zu dem Leder haben, sonst brennt alles. Es ist bestimmt schon passiert, dass etwas gebrannt hat.

(Dante, 5a)