Stehende Ovationen für den Gospelchor Risecorn und die Sänger des Scholl-Gymnasiums


LN v. 15.12.17 - Andächtig und staunend hielten der Gospelchor Risecorn und der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor des Geschwister-Scholl-Gymnasiums beim Benefizkonzert zugunsten des Märkischen Kinderschutzzentrums vor dem Kind in der Krippe inne. Ein mitreißendes, hoch emotionales Konzert, das von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zog, erlebten die Besucher in der gut gefüllten Scholl-Aula.

Von ungläubigem Staunen bis zu überschwänglicher Freude beinhalteten die Lieder alles, was das Wunder der heiligen Nacht und den Zauber von Weihnachten ausmacht. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Zuhörer zurecht für den Abend. Als Schule sei es dem Geschwister-Scholl-Gymnasium ein Anliegen, das Märkische Kinderschutzzentrum zu unterstützen, erklärte Schulleiterin Michaela Knaupe in ihrer Begrüßung.

„Wir möchten dazu beitragen, die Finanzierung zu sichern.“ Wegen des Wetters musste sie Landrat Thomas Gemke als Schirmherrn der Veranstaltung entschuldigen. Stellvertretend für die Bürgermeister alle Städte und Gemeinden, für die das Märkische Kinderschutzzentrum seit nunmehr 25 Jahren zuständig ist, würdigte Bürgermeister Dieter Dzewas die Arbeit des Teams und des Fördervereins.

Eine volle Stelle finanziere der Förderverein mit seinen vielfältigen Aktivitäten. Anschaulich schilderte Ansgar Röhrbein, Leiter des Kinderschutzzentrums, wie die Arbeit der Einrichtung gemäß dem Motto „Hilfe statt Strafe“ aussieht. Unter Leitung von Cornelia Fink öffnete der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor den Abend. Kinder, Jugendliche und Erwachsene harmonierten bei Solobeiträgen des Chors und gemeinsam mit Risecorn vorgetragenen Liedern prächtig.

Vom Klavier aus lenkte Chorleiter Helmut Jost seinen großen, stimmgewaltigen Chor mit sicherer Hand. Auf Deutsch und Englisch präsentierte der Gospelchor sein abwechslungsreiches Programm. Viele bekannte Weihnachtslieder, neu interpretiert und zündend umgesetzt, weckten Vorfreude aufs Fest. Feinste Klangschattierungen brachte der Chor stimm- und stilsicher, swingend und klingend zur Geltung. Maßgeblichen Anteil am Leuchten und Strahlen der Lieder hatten die großartigen Solisten des Chors, Chorleiter Helmut Jost mit seiner markanten, ausdrucksstarken Stimme eingeschlossen.

Ob da Tadi Ortolf und Susanne Macaluso mit „Go tell it to the mountains“ ein Feuerwerk an Emotionalität entfachten, Anja Tolsdorf-Goldschmidtböing berührend zart von der ersten Weihnacht erzählte („The first Noel“) oder Britta Pohl mit „Ich steh an deiner Krippen hier“ anbetend vor dem Kind in der Krippe verharrte: Alle Arrangements bewegten sich auf hohem gesangstechnischen Niveau. Weihnachen war ganz nah, als Nicole Burzan mit ihrer warmen, klaren Stimme andächtig „Silent night/Stille Nacht“ sang.