Auszeichnung für das Geschwister-Scholl-Gymnasium


LN v. 14.04.18 - Große Freude am Staberg: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) ist eine von 63 Schulen in NRW, die an der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ teilnehmen werden.

Das teilt die Landesregierung in Düsseldorf mit. Mit dem Programm, für das der Bund und die Länder insgesamt 125 Millionen Euro bereitstellen, sollen besonders leistungsstarke Schüler in allen Schulformen gefördert werden.

GSG-Chefin Michaela Knaupe, die Ende Januar zum Auftakt an der Konferenz „Leistung macht Schule” bei der damaligen geschäftsführenden Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in Berlin teilgenommen hat, freut sich über die Auszeichnung. Das Scholl-Gymnasium sei in puncto Individuelle Förderung ohnehin schon „gut aufgestellt“.

Einer der Kernpunkte des Projektes ist die enge Kooperation mit 28 Wissenschaftlern aus 15 Universitäten. Die ausgewählten Schulen sollen mit deren Hilfe Netzwerke bilden, Konzepte für den Unterricht entwickeln und von den wissenschaftlichen Auswertungen der Forscher profitieren.

Im Regierungsbezirk Arnsberg wurden sieben Schulen für die Teilnahme an dem Programm ausgewählt, darunter vier Grundschulen und drei Gymnasien. Neben dem GSG nehmen das Fichte-Gymnasium in Hagen sowie das Dortmunder Immanuel-Kant-Gymnasium teil.

[Neben den genannten Schulen aus dem Projekt Zentren für Begabtenförderung nehmen acht weitere Schulen aus dem Regierungsbezirk, darunter zwei Gymnasien, an der Initiative teil.]

NRW-Auftakt der Bund-Länder-Initiative “Leistung macht Schule”

Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 12.04.2018

63 Schulen in Nordrhein-Westfalen sind Teil der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ zur Förderung leistungsstarker und potenziell leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler.
Zum NRW-Auftakt der Initiative in Essen betonte Schulministerin Yvonne Gebauer: „Ich möchte den Ausbau der Begabungsförderung zu einem meiner Schwerpunkte machen. Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich Bund und Länder gemeinsam auf den Weg machen, um Schulen in diesem Bereich zu stärken. Wenn leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert und verborgene Talente entdeckt werden, ist das auch ein Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit für alle. Individuelle Förderung umfasst das gesamte Spektrum und bedeutet, leistungsstarke und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gleichermaßen ihren Voraussetzungen entsprechend zu fördern. Talente dürfen nicht brach liegen, sondern bedürfen unserer Aufmerksamkeit und Unterstützung.“

Die Initiative wird gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen und ist auf zehn Jahre angelegt. Ziel ist, die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten talentierter Kinder und Jugendlicher unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status im Regelunterricht zu fördern. Die teilnehmenden Schulen richten sich noch stärker darauf aus, besonders begabte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler besser zu erkennen und gezielt zu fördern. Bund und Länder stellen zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro für die Initiative bereit.

Die an der Initiative beteiligten Schulen aller Schulformen werden von einem Forschungsverbund aus 28 Wissenschaftlern aus 15 Universitäten wissenschaftlich begleitet.
In NRW sind 29 Grundschulen und 34 weiterführende Schulen beteiligt.