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Drogen - nein danke !

Tipps zur Drogenprävention

Seit mehreren Jahren wird am Geschwister-Scholl- Gymnasium in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Lüdenscheider Beratungsstelle der DROBS (Anonyme Drogenberatung e. V.) für die Jahrgangs- stufe 8 einen Projekttag zur Suchtprophylaxe durchgeführt.

Das Projekt besteht aus mehreren Phasen und beansprucht  insgesamt 4 bis 5 Schulstunden. Unsere Bitte richtet sich an die Eltern, diesen Projekttag zum Anlass zu nehmen, um auch zu Hause mit der Tochter oder dem Sohn ausführlich über das Thema "Drogen" zu sprechen.

Die wirksamste Hilfe gegen Drogenabhängigkeit ist, dafür zu sorgen, dass ein Jugendlicher gar nicht erst abhängig wird. Deshalb sollte man frühzeitig darüber nachdenken, was jeder einzelne, was die Familie tun kann, um junge Menschen vor dieser Gefahr zu warnen. Vor allem die Eltern können viel dazu beitragen.

Im Rahmen der Suchtprophylaxe an unserer Schule haben wir u.a. "Das Theater" aus Köln mit dem Stück "Karo" in unsere Aula eingeladen. Diese Theatervorstellung wurde von den Jahrgangsstufen 8 und 9 beider Staberger Gymnasien am Donnerstag, dem 23.03.2000, besucht.

In dem Stück geht es um die Entwicklung junger Menschen und die Sorgen und Nöte, die Jugendlichen begegnen, wenn aus ihnen Erwachsene werden. Mit welchen Regeln werden sie konfrontiert? Wie gelingt es ihnen, diese Regeln als sinnvoll und wichtig zu erachten?

Das Theaterstück war Bestandteil des Unterrichts und wurde während der Schulzeit in der 5. und 6. Stunde aufgeführt. Die Stadt Lüdenscheid bezuschusste die Aufführung, so dass die Kosten pro Schüler/-in auf 5,- DM gesenkt werden konnten.

Geben Sie Ihrem Kind stets jenes Gefühl von Geborgenheit und Urvertrauen in das Leben, das es befähigt, jetzt und später Belastungen und Konflikte zu ertragen, anstatt vor ihnen zu fliehen.

Vermitteln Sie Ihrem Kind Erfolgserlebnisse, die ihm eventuell in der Schule versagt bleiben. Kinder sind immer auf der Suche nach Zuwendung, Anerkennung und Bestätigung.

Erziehen kann man nicht nebenbei. Die Dinge laufen lassen ist keine Erziehung. Vergessen Sie nicht Ihre Vorbildfunktion: Ihre Kinder lernen mehr von Ihnen als Sie glauben.

Vernachlässigen Sie nicht jene nicht-materiellen Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte Ihres Kindes, die es in einer kalt-nüchternen, leistungs- und konsumorientierten Gesellschaft oft nur noch unvollkommen oder nicht befriedigen kann.

Helfen Sie Ihrem Kind, positive Zielpunkte im Leben zu finden. Keine Entbehrung wirkt so vernichtend wie der fehlende Sinn.

Bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gespräch! Bei den meisten Jugendlichen, die beraten werden müssen, ist der Gesprächsfaden zu den Eltern abgerissen. Suchen Sie gegebenenfalls auch das Gespräch mit der Schule.

Projekt "Drogen" (2003)