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Gewaltprävention

 

Schulen müssen ein klares Wertesystem haben. Dies umfasst hohe Erwartungen an das Kollegium und die Schülerschaft, feste Disziplin, Wertschätzung und Respekt Kindern und Jugendlichen gegenüber und eine intensive seelische Betreuung.

Im Schulprogramm des Geschwister-Scholl-Gymnasiums hat die Gewaltprävention einen hohen Stellenwert. Es heißt dort: "Kinder und Jugendliche können ...  nur dann die eigene ethische Mitverantwortung erkennen und übernehmen, wenn sie für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen können und wollen. Es ist für uns wichtig, dass Kinder und Jugendliche eine positive Grundhaltung sich selbst und Anderen gegenüber entwickeln. Achtung und Respekt vor den Grund- und Menschenrechten und der Meinung Anderer - besonders aber die Wertschätzung von Leistungen Schwächerer und Bedürftiger – sind von Beginn der 5. Klasse an wichtigster Bestandteil der aufzubauenden Klassengemeinschaft. Leistungsträger mit hoher sozialer Akzeptanz zu fördern – eines der Hauptziele des Gymnasiums - bedeutet für uns, den ganzen Menschen zu sehen. Wir möchten jungen Menschen helfen, ihre positiven Anlagen, Neigungen und Interessen so zur Entfaltung zu bringen, dass sie von Mitschülerinnen und Mitschülern als Bereicherung erfahren werden. Dies bedeutet, dass Leistungen im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften, in Wettbewerben und im außerschulischen Bereich ein Teil der schulischen Identität aller am Schulleben Beteiligten sind. Es bedeutet aber auch, dass wir Kindern und Jugendlichen dabei helfen, sprachliches und non-verbales Verhalten als subtile soziale Kommunikationsmittel zu erkennen und Gespür für die vielfältigen interpersonalen Prozesse in der Schule zu entwickeln. Verletzungen, Ausgrenzungen, Anspielungen und andere Formen des sozialen Mobbings müssen vom ersten Schultag an als Zeichen charakterlicher Schwäche und Selbstgefälligkeit gebrandmarkt werden.

Gewaltbereitschaft und Gewaltausübung einzelner Kinder und Jugendlicher können sich  in vielen  Bereichen des schulischen Lebens bemerkbar machen: verbale und physische Aggressivität gegen Mitschüler, Mobbing, Auto-Aggression, Drogenkonsum, rechtsradikale Gewalt u.a. Wir glauben deshalb, dass es notwendig ist, möglichst vielfältig präventiv tätig zu sein.

   Pädagogischer Rahmen des Schulprogramms

   Das Vermächtnis der Geschwister Scholl für unsere Schule

   Drogenberatung

   Selbstverteidigung

   Gewaltprävention

   Terrorismus

   Projekt "Erwachsen werden" zur Stärkung des Selbstbewusstseins