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Unser Frankreichaustausch - Staberger Gymnasien vom 24. November - 4. Dezember 2003 zu Gast im französischen St.-Quentin

von Halina Bause, Carolin Naber, Lukas Ulbrich, Kim Volmerg, Fabian Woska

 

Als wir erfahren haben, dass wir, 23 Schüler und Schülerinnen des Zeppelin- und Geschwister- Scholl-Gymnasiums, am Schüleraustausch mit Saint-Quentin, in Frankreich, teilnehmen durften, haben wir uns alle sehr gefreut. Am 24. November, dem Tag unserer Abreise, wuchsen unsere Spannung und Ungeduld von Minute zu Minute. Während der Busfahrt, die ca. 7 Stunden dauerte, versuchten wir alle uns irgendwie abzulenken, denn es schwebten uns tausend Fragen und Gedanken im Kopf herum: Wie wird mein Austauschpartner sein und die Gastfamilie? Wird es uns in St. Quentin gefallen? Was erwartet uns? Wie wird das Essen? Und die wichtigste Frage überhaupt: Wie wird die Verständigung? Angekommen in Frankreich, bekamen wir viele neue Eindrücke. Doch als wir dann herzlichst von unseren Gastfamilien empfangen wurden, wussten wir, dass alle Ängste unbegründet waren.

Trotzdem: Für einige von uns waren die ersten Tage etwas schwierig, doch die meisten kamen von Anfang an mit ihren Austauschpartnern und deren Familien gut klar. Die ganze Gruppe merkte schon nach dem ersten Tag, dass vieles in Frankreich anders ist als bei uns in Deutsch- land, dass z.B. der Fernseher offensichtlich einen anderen Stellenwert einnimmt und dass die französische Küche viele leckere Spezialitäten bietet.

Die 10 Tage unseres Aufenthaltes in Frankreich waren mit erlebnisreichen Aktivitäten ausgefüllt. Wenn wir nicht gerade mit unseren Austauschpartnern der beiden Schulen "Henri Martin" und "Gabriel Hanotaux" in den Unterricht gegangen sind, besuchten wir ein zum Museum umgewan- deltes Kohlebergwerk, machten einen Tagesausflug nach Paris (sehr beeindruckend waren der Eiffelturm, Notre Dame, der Louvre, Sacré Coeur und die Champs-Elysées). Am 26.11. wurden wir auch vom Bürgermeister im schönen Rathaus von Saint-Quentin herzlich begrüßt. Ein weite- rer Ausflug führte uns nach Arras, wo wir in den unterirdischen Gängen viel über die Geschichte der schönen Stadt lernten. In einer kleinen, familiär geführten Brauerei erfuhren wir, wie Bier hergestellt wird. Saint-Quentin erkundeten wir auf einer Stadt-Rallye und einem Spaziergang durch ein stadtnahes Naturschutzgebiet.

Es hat uns allen sehr gefallen, dass während des Austausches Gemeinschaften entstanden sind und um diese noch zu vertiefen, gab es am 1.12. einen Familienabend am Collège Henri Martin. Dort wurden Reden gehalten, der Schulchor hat sich die Mühe gemacht deutsch zu singen, es wurde gegessen und da alle gute Laune hatten, entstand ein schöner Abend. So haben wir durch diesen Austausch mit Saint-Quentin neue Freundschaften geknüpft und unser Franzö- sisch hat sich in 10 Tagen deutlich verbessert.

Wir sind den Staberger Schulen dankbar, dass sie uns so viel geboten haben und wir wünschen jedem Schüler, dass er auch einmal diese Chance bekommt, am Schüleraustausch mit Frank- reich teilzunehmen.