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England-Austausch vom 10.07.03 bis 17.07.03

von Saskia Buhl, 8c

 

Insgesamt 23 Schüler der Klassen 8a, 8b, 8c,d er Klasse 9b und eine Schülerin der Klasse 10a, begleitet von Frau Schmidt und Frau Johannvordersielhorst, verbrachten vom 10.07.03 bis zum 17.07.03 einen schönen Austausch mit der Methwold High School in England.

Was den Aufenthalt und den Programmablauf dazu noch verbesserte, war das gute Wetter, das wir während der ganzen Woche hatten (ausgenommen des letzten Tages). Dadurch waren die Ausflüge sehr angenehm, wenn auch manchmal etwas zu warm.  

Am Donnerstag um 9.00 Uhr, pünktlich wie geplant, ging es los. Nach einer ca. vierstündigen Fahrt kamen wir in Hoek van Holland an. Um 16.00 Uhr ging es mit der Fähre weiter nach Har- wich. Zu guter Letzt blieb uns eine Zugfahrt bis nach Bury St. Edmunds nicht erspart. Um 21.00 Uhr englischer Zeit  kamen wir dennoch gesund und munter am Bahnhof an und wurden von un- seren Austauschpartnern und der Gastfamilie freundlich empfangen.

Am Freitag, den 11.07.03, verbrachen wir, zusammen mit den Engländern  und Mr  Allen (Deutschlehrer aus England), den Tag in London. Die erste Sehenswürdigkeit war die Tower Bridge und eine Besichtigung ihrer Umgebung. Das zweite Ziel war der Big Ben und die Houses    of Parliament, wo wir mit dem Bus hinfuhren. Anschließend  war ein Spaziergang  zur Trafalgar Square angesagt. Schließlich hieß es: Shoppen in der Oxford Street; drei Stunden zur freien Verfügung! Ein Anlaufsziel war natürlich Mc Donalds! Um 18.00Uhr ging es wieder  zurück zur Schule, nach  Hause, essen, schlafen!  

Der Samstag wurde in den meisten Familien etwas ruhiger angegangen, Ausschlafen, Früh- stücken, Strand und Sonne. Es wurden Bootstouren und Ausflüge zu den sogenannten „Forest- parks“ unternommen, von denen es in dieser Gegend viele gibt. Einige Jungen haben am Bowling im Pub King´s Lynn teilgenommen, unter der Aufsicht von Mr Allen, der den Austausch seit vie- len Jahren auf englischer Seite organisiert. Er setzt sich dafür ein, dass der Austausch zwischen der Methwold High School und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium auch weiterhin durchgeführt werden kann.

Den Sonntag verbrachte jede Familie ebenfalls unter sich. Einige gingen Schwimmen oder fuh- ren in Freizeit- und  Erlebnisparks. Die Familien waren sehr bemüht, uns England die Kultur und die Sprache des Landes nahe zu bringen.

Am Montag, den 14.07.03, durften wir uns einen Einblick in den englischen Schulrhythmus und die Unterrichtsweise verschaffen. Da wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, konnte eine der zwei Gruppen in der Zwischenzeit, während  der die andere den Unterricht besuchte, das Dorf  besichtigen. Gegen Mittag gab es in der Schule ,,Lunch“ mit einer großen Auswahl an Essen und Trinken. Der Nachmittag bestand aus Sportspielen auf dem großen Sportplatz der Schule. Der Schulablauf in England ist anders gegliedert als in Deutschland. Für die Schüler der Methwold High School beginnt der Unterricht  jeden Tag um 9.10 Uhr und endet für alle um 15.20 Uhr. Sie haben sechs Stunden pro Tag (je 50 min.) und werden von den Schulbussen abgeholt sowie hingebracht.  

Am Dienstag, den 15.07.03, mussten die Engländer wie gewohnt zur Schule. Wir nahmen an einer Bootsfahrt in Blakeney teil, wo wir aus unmittelbarer Nähe die Seerobben beobachten konnten. Es war sehr erstaunlich, eine so große Menge auf einmal zu sehen. Danach ging es weiter nach Huntstanton an die Küste. Dank des guten Wetters konnten wir am Strand etwas Sonne tanken.

Ein Ausflug nach Cambridge stand am Mittwoch, den 16.07.03, einen Tag vor unserer Abreise, auf dem Plan. In Cambridge, der Stadt, mit der man die angesehensten Universitäten von ganz Europa verbindet, besuchten wir die Kirche „King´s College Chapel“, deren Bau fast ein Jahr- hundert dauerte und die für ihren wundervoll geschnitzten Wandschirm aus Eichenholz und den Weihnachtsgottesdienst, der auf allen Sendern übertragen wird, bekannt ist. Das King´s Col- lege, das im Jahre 1441 von Heinrich VI. gegründet wurde, gilt als eines der schönsten und größten Bauwerke der Welt. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Einkaufen und Besichtigungen anderer Sehenswürdigkeiten. Das jedoch war keine Pflicht, man konnte tun, wozu man Lust hatte.

Am Donnerstag, den 17.07.03, war der Tag der Rückkehr nach Deutschland gekommen. Nach der Verabschiedung fuhren wir um 9.15Uhr mit dem Zug Richtung Harwich zur Fähre. Die ge- samte Rückfahrt verlief reibungslos, bis auf einen zweistündigen Stau zwischen Harwich und der holländischen Grenze. Um 22.00 Uhr kamen wir müde an der Schule an.

Ich fand es sehr beachtlich und erwähnenswert, dass die Familien während des ganzen Aufent- halts sehr gastfreundlich und bemüht waren, jedem Gast eine schöne Zeit  zu ermöglichen. Auch wurde sehr gut für unser leibliches Wohl gesorgt.