Bericht der Klasse 6a

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Klassenfahrten der 6 Klassen nach Langeoog


Bericht der Klasse 6a

Montag, 04.08.2011 - Bericht von Noemi, Lou, Julia G., Julia S., Florian S., Benni

Als wir am Montagmorgen um 7.00 Uhr losfuhren, waren alle hundemüde. Die ersten Schleckermäuler kramten bereits kurz nach unserer Abfahrt ihre Süßigkeiten raus. Nach fünf langweiligen Stunden kamen wir am Hafen von Bensersiel an und gaben unser Gepäck auf. Anschließend warteten wir auf die Fähre. Als wir dann auf die Fähre durften und losfuhren, war der Nordseewind sehr stark und erfrischend. Dann kamen wir auf der schönen Insel an, wo die Inselbahn schon auf uns wartete. Wir setzten uns in einen der roten Waggons und warteten darauf, dass es endlich losging. Herr Haferberger bekam Angst, dass Bent den Erste-Hilfe-Koffer auf der Fähre vergessen hatte. Doch zum Glück war das nicht so. Das war gut. Wir liefen zum OWD-Heim, packten aus und aßen etwas. Danach gingen wir zum Strand, wo wir alle bis zu den Knien ins Wasser gegangen sind. Das war toll!

Dienstag, 05.08.2011 - Bericht von Kaspar, David, André und Niklas

An diesem Morgen freuten wir uns auf den ersten richtigen Tag auf Langeoog. Heute stand die Wattwanderung auf dem Programm. Wir aßen unser Frühstück schnell, denn wir wollten endlich los. Danach machten wir uns fertig. Manche wollten mit Gummistiefeln ins Watt, andere gingen barfuß. Der Weg zum Treffpunkt war lang, aber es hat sich gelohnt. Etwas später traf Uwe, der Wattführer, ein. Er war schon etwas älter und hatte sehr dünne Beine. Trotzdem war er lustig. Auf dem Weg zum Wattenmeer erklärte Uwe uns viel und zeigte uns viele Vogelnester. Das Watt war, wie zu erwarten, matschig und schlammig. An einer Stelle roch es nach faulen Eiern. Dann sahen wir noch viele kleine und große Tiere, die sich im Watt tummelten. Bevor wir zurück zum Heim gingen, machten wir noch einige Experimente im Watt. Dann wuschen wir uns die Füße und machten uns auf den Weg zum OWD-Heim.

Nach dem Abendessen gingen wir alle an den Strand. Wir spielten Rugby und Volleyball. Einige bauten auch einen Tunnel aus Sand. Manche hatten blaue Flecken vom Rugbyspielen. Dies war ein lustiger und spannender Tag!

Mittwoch, 06.08.2011 - Bericht von Marie, Zulana, Merle, Dorothea, Antonia

Am Mittwoch wurden wir um 7.00 Uhr geweckt. Zuerst kam Frau Biere ins Zimmer und fragte „Sind alle da?“ Wir sagten „ja“ und schliefen wieder ein. Doch dann, nach fünf Minuten, klopfte Herr Haferberger an die Zimmertür und schrie: „Guten Morgen, aufstehen!!!“ Und wir waren wach! Wir mussten uns beeilen, weil wir Küchendienst hatten. So zogen wir uns an und manche von uns wuschen sich sogar noch die Haare. Eine Stunde später saßen wir alle am Frühstückstisch: Es gab Brötchen, Brot, Tee, Wurst, Käse und Marmelade.

Nach dem Essen machten wir uns fertig für die Kutterfahrt: Wir liefen los zum Bahnhof. Alle hatten sich schon auf die Inselbahn gefreut, doch als wir am Bahnhof angekommen waren, sagte Herr Haferberger: „Wir laufen jetzt zum Hafen. Es dauert nur 45 Minuten.“ Alle waren total begeistert, dass wir weiter laufen durften. Als wir am Hafen ankamen, gingen wir auf das „Schiff“. An Bord zeigte uns der Matrose viele kleine Tiere. Außerdem mussten wir auch ein Quiz machen und der, der die richtige Antwort gegeben hatte, durfte als Belohnung unseren Kutter steuern. Auf dem Rückweg der Fahrt sahen wir dann noch Seehunde. Am Hafen angekommen, mussten wir wieder zurücklaufen.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Strand. Dort spielten wir dann mit den Jungs Fußball und Rugby. Außerdem waren fast alle im Wasser. Dort haben wir gegen die 6c Wasserball gespielt und gewonnen. Am Abend aßen wir dann Abendbrot und gingen unter die Dusche. Wir beschäftigten uns noch bis 22.00 Uhr und danach mussten wir alle auf unseren Zimmern sein.

Donnerstag, 07.08.2011 - Bericht von Janette, Christos, Jonas M., Robin, Florian L., Christopher

Am Donnerstag stand eine Radtour auf dem Plan. Diese startete vor dem OWD-Heim, wo wir erst einmal eine ganze Stunde warten mussten, bis alle Fahrräder auf die richtige Größe eingestellt waren. Als wir endlich losfuhren, riss die erste Kette nach ungefähr 50 Metern. Doch dieses Problem wurde auch schnell gelöst. Nach einigen Minuten Fahrzeit kamen wir an unserem ersten Stopp, der Melkhorndüne, an. Anschließend fuhren wir noch zum Ostende der Insel, wo uns die Lehrer ein Eis spendierten. Nach drei Stunden kamen wir wieder am OWD-Heim an und hatten damit die Fahrradtour beendet.

Zum Mittagessen direkt nach der Tour gab es Nudeln mit Currysauce. Nach der zweistündigen Mittagspause gingen wir in die Stadt, um einige Souvenirs zu kaufen. Nachdem wir dies erledigt hatten, gingen wir an den Strand, wo wir entweder Volleyball, Fußball oder Rugby spielen oder auch Schwimmen gehen konnten. Als es fünf Uhr schlug, packten wir unsere Sachen zusammen und gingen zurück zum OWD-Heim. Hier aßen wir Käsenudeln mit Brot. Da dies der letzte ganze Tag auf Langeoog war, packten wir unsere Taschen und räumten unsere Zimmer auf. Nach diesem schweren Akt gingen wir zum letzten Mal in die Einkaufsstraße. Hier spendierte uns Frau Biere noch zwei Kugeln Eis mit Sahne und Wäffelchen. Zum Schluss des Tages gingen wir zum Strand um den Sonnenuntergang zu genießen. Das war der beste Tag auf Langeoog!

Freitag, 08.08.2011 - Die Klasse 6a trifft gutgelaunt und wohlbehalten wieder in Lüdenscheid ein.

Bericht der Klasse 6b

von Alicia Zobel (6b)

Montagmorgen, halb sieben in Lüdenscheid. 96 Kinder, ein paar unbeteiligte Lehrerinnen und Lehrer und ca. 90 aufgeregte Elternpaare wuselten mit Gepäck um zwei Busse herum. Was war hier los? Ach ja - Klassenfahrt der 6. Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums!

Nun ging sie endlich los, unsere Klassenfahrt nach Langeoog. Jetzt hieß es einsteigen und Plätze suchen. Es klappte alles reibungslos, bis die Lehrer kamen und einige Schülerinnen und Schüler von einem Bus zum anderen scheuchten. Doch dann fuhren wir los, winkten noch einmal und waren dann weg. Eine Woche unter uns, ohne Eltern - dafür mit unserem Klassenlehrer, Herrn Dr. Herrmann, Frau Herrmann und Frau Ortmeyer.

Als wir nach einer vierstündigen Fahrt endlich in Bensersiel ankamen, waren wir alle erleichtert, dass wir die Busfahrt schon hinter uns hatten. Die eine Stunde auf der Fähre verging wie im Fluge und nach einer weiteren halben Stunde mit der Inselbahn waren wir schon am Insellandheim. Als erstes sollten wir unsere Koffer auspacken und uns einrichten, beziehungsweise Betten beziehen. Dabei fiel manchen Kindern auf, dass sie zum Beispiel ihre Zahnbürsten vergessen hatten, die dann später erst einmal in der Stadt besorgt werden mussten. Da wir mittags nichts Warmes gegessen hatten, bekamen wir am Abend eine klare Suppe. Die erste Nacht war eigentlich ganz in Ordnung und verlief ruhig. Allerdings gab es einen großen Nachteil, denn das obere Bett der Stockbetten war so niedrig, dass sich derjenige, der darunter schlief, beim Aufstehen oder Hinsetzen regelmäßig den Kopf stieß.

Für den nächsten Vormittag war eigentlich für alle drei Klassen eine Wattwanderung geplant. Da aber nur ein Wattführer erschien, konnten an diesem Tag nur zwei Gruppen die Wattwanderung mitmachen. Da wir zu keiner der beiden Gruppen gehörten, verbrachten wir den Vormittag am Strand, denn es war herrliches Wetter. Am Nachmittag holten wir die Fahrräder für unsere Fahrradtour. Bei der Tour sind wir an sehr vielen Pferdeweiden vorbeigekommen und bis zur Meierei gefahren. Bis die letzten ankamen, dauerte es ca. zehn Minuten. Als schließlich alle da waren, fuhren wir noch ein kleines Stück weiter, um uns die Seehundbänke anzuschauen. Normalerweise hätten wir noch gut eine halbe Stunde am Strand laufen müssen, um sie richtig sehen zu können, doch wir hatten Glück und es lagen zwei Seehunde genau an dem Stück Strand, wo wir unsere Fahrräder abstellten. An diesem Abend haben wir nach dem Abendessen auf einem Zimmer eine Party gemacht. Nach ca. einer Stunde hatte sich nach und nach die ganze Klasse dort versammelt.

Am dritten Tag gingen wir wieder bei schönem Sonnenschein vormittags an den Strand und machten nachmittags dann endlich die angekündigte Wattwanderung. Uns wurde unter anderem erklärt, dass man einige Pflanzen im Watt auch essen kann und welche Tiere im Watt leben. Auf dem Rückweg hatten wir viel Spaß. Zwei Jungs waren im Watt ausgerutscht und ziemlich schmutzig.

Am Donnerstag folgte ein weiterer Höhepunkt: eine Kutterfahrt. Hier erfuhren wir, welche Tiere in der Nordsee leben, indem einige Lebewesen mit dem Netz aus dem Meer gefischt wurden. In der Kiste, in der sich die Tiere befanden, waren Babyschollen, Seesterne, Muscheln und verschiedene Arten Krebse und weitere kleine Fische. Wir machten auch noch ein kleines Schifffahrtsquiz. Doch leider konnten nicht alle Kinder die Fahrt genießen. Ein Mädchen wurde auf dem Schiff seekrank und blieb den restlichen Tag lieber im Bett. Am gleichen Tag machten wir am Abend noch eine Stadtrallye, bei der man verschiedene Orte ausfindig machen sollte. Zu manchen Gebäuden musste man auch Infos sammeln, oder selbst etwas einüben und danach vor der Klasse vorführen. An diesem Abend kamen wir erst um kurz nach elf ins Bett.

Der nächste Tag war leider schon unser Abreisetag. Wir frühstückten, kauften uns noch schnell etwas Süßes für die Fahrt und dann ging es los zur Fähre. Diesmal wurde nicht nur einem Mädchen, sondern gleich vier Mädchen schlecht. Als wir dann im Bus saßen, spielten wir die ganze Fahrt lang (also fast fünf Stunden) „Wahl, Wahrheit, oder Pflicht“. Es wurde ein Riesenspaß und keiner dachte mehr daran, dass dies schon die Rückfahrt war. Erst als wir erschöpft und müde wieder in Lüdenscheid waren, wurden wir daran erinnert, dass wir bald unsere Eltern wiedersehen würden.

Wir freuten uns wieder zu Hause zu sein, wären aber auch noch gerne eine zweite Woche auf Langeoog geblieben. Auf jeden Fall war das eine fast rundum perfekte Klassenfahrt.

Bericht der Klasse 6c

von Paul Tiemann (6c)

Montag, 04.07.2011

Am Montag fuhren wir mit dem Bus nach Bensersiel. Es war eine lustige Busfahrt, es wurde viel gelacht. Leider ging es die letzten 40 Minuten durch Dörfer, wodurch uns beinahe eine Schildkröte überholt hätte. In Bensersiel hatten wir ca. eine Stunde Aufenthalt am Hafen, die genutzt werden konnte, um überteuerte Souvenirs und Postkarten zu kaufen, die Schiffe anzusehen oder sich gegenseitig Streiche zu spielen.

Dann war der lang ersehnte Moment gekommen: wir gingen an Bord der Fähre. Kurze Zeit darauf schob sich das Monstrum langsam aus dem Hafen, um später, gefolgt von ein paar Möwen, die sich Brötchen, Kekse und lkeine Kaugummis erhofften, Kurs auf Langeoog zu nehmen. Im Langeooger Hafen ging es weiter per Inselbahn. Man konnte draußen an den Enden der Waggons stehen. Parallel zu der Inselbahnstrecke verlief ein Rad- und Fußweg. Wer den Leuten dort winkte, dem winkten sie zurück. Den Weg zum OWD-Heim vom Bahnhof gingen wir zu Fuß.

Später erkundeten wir kurz mittels einer Führung durch die Lehrer die Stadt. Den Abend verbrachten wir am Strand mit Fußball, Schaukeln, Fangen und Co.

Dienstag, 05.07.2011

Am Dienstag liefen wir nach dem Frühstück die für den einen endlose, für den anderen lächerliche Zeit von 40 Minuten zu den Dünen. Dort erwartete uns Uwe, der Wattführer. Er war leicht impulsiv; wer eine seiner Quizfragen nicht beantworten konnte, musste mit einer Ladung Sand im Nacken rechnen. Uwe sprang herum und warf mit seinen Schuhen, während er uns etwas über das Wattenmeer und die Dünen erzählte. Später entdeckten wir Vogeleier, die in einem Nest auf dem Boden lagen. Plötzlich versanken wir im Boden! Was war passiert? Wir waren auf Schlick gelaufen, einer Art Matsch aus abgestorbenen Tieren und Pflanzen.

Im Watt waren viele Tiere zu entdecken: Muscheln, Fische, Seegarnelen und Krebse. Wir sammelten Muscheln und legten sie ins seichte Wasser. Schon nach kurzer Zeit fingen die Muscheln an, sich zu vergraben. Wir nahmen sie heraus und betrachteten ihre Füße (jede Herzmuschel besitzt einen Fuß).

Am Nachmittag ging es wieder zum Strand. Was wäre auch eine Klassenfahrt nach Langeoog ohne Strand?

Mittwoch, 06 .07.2011

Am Mittwochmorgen gingen wir zu Fuß zum Hafen. Der Weg führte uns parallel zur Bahnlinie, wobei wir einmal die Schienen kreuzten und die Inselbahn vorbeifahren sahen. Am Hafen gingen wir an Bord eines Fischkutters und nach einer kurzen Begrüßung des Kapitäns ging es los. Nachdem wir die Seehundbänke gesehen hatten und bei einem Quiz zur Schifffahrt bei richtiger Beantwortung der Fragen kurzzeitig das Steuer übernehmen durften, wurde das Fangnetz ausgeworfen, das schnell mit allerhand Meerestieren gefüllt war: Seesterne, Muscheln, Krebse und kleine Schollen wurden natürlich umgehend mit der Kamera festgehalten und gleichzeitig vom Helfer des Kapitäns erläutert. Es war ein interessanter Ausflug bei gutem Wetter.

Am Nachmittag gingen wir zunächst an den Badestrand, wo wir Wasserball gegen die 6a spielten und anschließend an den Jugendstrand, wo wir uns nach dem Fußballmatch vom Vortag, das mit einem sensationellen Ergebnis geendet hatte, dieses Mal gemeinsam beim Volleyballspielen versuchten.

Donnerstag, 07.07.2011

Am Donnerstagvormittag veranstalteten wir am Strand einen Sandburgen-Bauwettbewerb. Doch die Sandburgen sollten nicht nur schön aussehen, sie sollten auch eine Murmelbahn haben. Auf wessen Murmelbahn die Murmel am längsten lief, der bekam die meisten Punkte. Dann wurden die Punkte der Kategorien Murmel-Laufzeit und Schönheit zusammen gezählt. Das Gewinnerteam durfte sich auf eine Kugel Eis pro Mann freuen.

Am Nachmittag stand eine Radtour auf dem Programm: Ziel war die höchste Erhebung Langeoogs, die Melkhorndüne. Doch kaum waren die ersten Tour-de-France-Radler im Ziel, wusch Frau Holle ihre Kissen: Es regnete. Natürlich wurde sofort strategischer Rückzug angeordnet, wobei der ein oder andere vor lauter Eifer am Befehle-Ausführen die Rutschgefahr der Kurven vergaß. So gab es ein paar kleine, aber nicht ganz schmerzfreie Unfälle, bis wir schließlich nass bis auf die Knochen in einem Zeltlager Schutz im Toilettenflur fanden.

Kaum hatte der Regen etwas nachgelassen, fuhr schon wieder die ganze Fahrradkolonne zurück zum OWD-Heim. Leider sprang einem Kandidaten die Kette ab, so dass sich die ganze Sache etwas verzögerte. Zum Trost ging es dann ins Salzwasser-Wellenbad. Dort gab es eine Rutsche, einen Whirlpool, Wellen und ein Solebecken.

Freitag, 08.07.2011

Am Freitag ging es hektisch zu: Die Koffer mussten gepackt, die Zimmer auf Müll und vergessenes Gepäck durchsucht und die Lunchpakete zusammengestellt werden. Nachdem die Koffer abgeholt worden waren, gingen wir zu Fuß zum Bahnhof, per Bahn zum Hafen und per Schiff zum Festland. Dort luden wir die Koffer in den Bus um und los ging’s. In der Mittagszeit hielten wir an einer Raststätte an, um uns für die letzten Kilometer zu stärken. Und nach ein paar Stunden hieß es dann: Home, sweet home!

Alles in allem eine gelungene Klassenfahrt, an die wir uns sicherlich noch lange erinnern werden!