Austauschaufenthalt in Trient Italien


ausgeschrieben durch den Pädagogischen Austauschdienst der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland

Als eines von zwanzig deutschen Mädchen bundesweit ist Anna (EF) vom Pädagogischen Austauschdienst der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland zu einem zweiwöchigen Austauschaufenthalt in Trient (Italien) eingeladen worden. Auf diese Auszeichnung sind wir als Schule stolz.

 

Anna berichtet über ihren zweiwöchigen Aufenthalt in Italien:

Zwei Wochen Schulbesuch in Trient mit Familienaufenthalt in einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Trient in einer Familie, die nur Italienisch spricht. Zusammen mit 25 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland begann die Fahrt von München nach Italien.

In den ersten beiden Tagen waren alle Schülerinnen und Schüler in den Familien. In meiner Gastfamilie machten wir an diesen Tagen eine Fahrt nach Bozen und einen Trip in den Weinberg. Der Anfang in der Familie war sehr ungewohnt, denn die italienische\ Sprache war sehr fremd, da doch ein Unterschied zwischen dem Schulitalienisch und\ dem Italienisch, das in einem kleinem Bergdorf gesprochen wird, besteht.

Die Schule meines Gastbruders lag in Trient. Der Schwerpunkt der Schule lag auf dem\ sprachlichen Bereich. Sein Unterricht war deshalb auch in mehreren Sprachen, alles\ einmal auf Italienisch, dann manche Fächer auf Englisch, andere auf Russisch oder\ Deutsch. Er war in der Abschlussklasse, deshalb liefen gerade die Vorbereitungen für\ die Deutschabschlussprüfung. Dieser Punkt war in den ersten Tagen in seiner Schule sehr hilfreich, denn auf diese Weise kam man mit den italienischen Schülern in ein Gespräch. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich dann doch sowohl in der italienischen Sprache als auch in der Schule zurechtfindet.

Neben dem Schulbesuch wurden auch Ausflüge mit den Familien und in der deutschen\ Gruppe veranstaltet. Es war so organisiert, dass ein Wechsel zwischen Nachmittagen in\ der Familie und Ausflugsnachmittagen stattfand. Das war sehr hilfreich, denn damit\ konnte man sich mit anderen Deutschen über die Probleme, die möglicherweise\ entstanden waren, austauschen. Außerdem hatte man so einerseits Tage, an denen man vieles gesehen hatte, und andererseits Tage, an denen man sich auch entspannen konnte. Am Wochenende fanden zwei Tagesausflüge nach Venedig und zum Gardasee statt.

Der Austausch war eine gute Mischung aus dem Kennenlernen der italienischen Kultur\ und dem Aufbessern der italienischen Sprachkenntnisse. Ich habe seit zwei Jahren Italienisch konnte mich nach einigen Startschwierigkeiten relativ gut verständigen. Insgesamt war es ein schönes Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.