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FUSSBALL Ausbildung zum „Junior Coach” an den Staberger Gymnasien

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LN v. 26.09.12 - Partnerschulen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind die beiden Staberger Gymnasien bereits seit einigen Monaten. Deshalb wurden das Geschwister-Scholl-Gymnasium und das Zeppelin-Gymnasium nun ausgewählt, als einer von vier Standorten in Nordrhein-Westfalen für ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit\ Affinität zum Fußball eine Ausbildung zum „Junior Coach” anzubieten.

Am Montag begrüßten die beiden Schulleiter der Staberger Gymnasien, Antje Malycha\ (Geschwister-Scholl-Gymnasium) und Dr. Stefan Werth (Zeppelin Gymnasium) zur\ Vorstellung des Projektes Dr. Rainer Fiesel (Sportdezernent der Bezirksregierung Arnsberg), Uwe Steinebach (Geschäftsführer im Ausschuss Schulsport des Märkischen\ Kreises), Bodo Sonnenschein (Pädagogischer Mitarbeiter des Sportdezernenten in\ Arnsberg) sowie diverse Sportlehrer der beiden Gymnasien.

Insgesamt sollen bis zu 20 Schülerinnen und Schüler, also maximal 10 Jugendliche\ pro Schule, zum „Junior Coach” durch den DFB ausgebildet werden. „Für das Projekt müssen sich die Jugendlichen nicht unbedingt freiwillig melden”, erklärte Uwe Steinebach. „Vielmehr sollen besonders Sport- und Fußballbegeisterte Schülerinnen und\ Schüler von den Lehrern gezielt gefragt werden”. Idealerweise sind die Jugendlichen\ bereits als Sporthelfer in den Schulen tätig. Die Ausbildung zum „Junior Coach” umfasst\ dann insgesamt 40 Lerneinheiten von je 45 Minuten, eine Abschlussprüfung gibt es am Ende nicht.

An den Staberger Schulen wird das Projekt zwischen Anfang November und Ende Januar durchgeführt, wobei der DFB Materialien für die Ausbildung zur Verfügung stellt. Alle Junior-Coaches werden in eine Liste aufgenommen, auf die der DFB zurückgreifen kann, denn aus diesem Pool soll eines Tages auch der Trainer-Nachwuchs rekrutiert werden. Dazu gehört, dass es für einen Jugendlichen, der die Ausbildung als Junior Coach absolviert hat, deutlich einfacher ist, eine C-Trainer-Ausbildung zu machen, da die 40 Junior-Coach-Lerneinheiten angerechnet werden.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass für das Projekt „Junior Coach” verstärkt auch Kandidaten mit Migrationshintergrund und Mädchen gefragt werden sollen, denn insbesondere in diesen Bereichen braucht der DFB Trainernachwuchs. Das Projekt\ befindet sich mit seinen vier Standorten in NRW derzeit noch in der Pilotphase – bei\ Erfolg soll es auf zusätzliche Standorte erweitert werden.