Ökumenischer Einschulungsgottesdienst für die Klassen 5


Das neue Schuljahr auf einer neuen Schule startete für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der Erlöserkirche mit einem ökumenischen Einschulungsgottesdienst. Dies hat inzwischen am Geschwister-Scholl-Gymnasium eine lange Tradition.

Die neue Schulzeit beginnt, wie es die Gemeindereferentin der kath. Gemeinde St. Josef und Medardus, Mechtild Börger, welche den Gottesdienst mitgestaltet hat, ausgedrückt hat, mit einem guten Wort, so heißt der lateinische Begriff für „gesegnet” („benedictum”) wörtlich übersetzt. So machen sich die Schülerinnen und Schüler ermutigt auf einen neuen Weg.

Thema des Gottesdienstes war „Man sieht nur mit dem Herzen gut”, ein Zitat aus Saint-Exupérys Buch „Der kleine Prinz”. Pfarrer Holger Reinhard verdeutlichte an dem Zitat, worauf es ankommt. Neben dem Wissen, das in der Schule vermittelt wird, ist die Herzensbildung wichtig. Nicht nur der Kopf, auch das Herz benötigt Nahrung. Und nicht alles, was wichtig ist, kann man mit dem Verstand erkennen. Auch in der Schule sollte für beides Raum vorhanden sein: für den Verstand und für das Herz. Nach biblischem Verständnis ist das Herz der Sitz der Persönlichkeit.

Deshalb wurde im Gottesdienst auch Gott durch die Gebete, Ansprachen und Gesänge eingeladen, mit den Schülerinnen und Schülern in das neue Schuljahr zu gehen und ihr Herz zu beschützen. Die Zusage Gottes wurde auch in der persönlichen Segnung durch Frau Börger und Pfarrer Reinhardt konkret. Jede Schülerin und jeder Schüler konnte nach vorne kommen und einen persönlichen Zuspruch und einen Segen empfangen. Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgten D. Grigoriev (Klavier), H. Reinhardt (Trompete) und R. Zwiefka (Gitarre).

 

Am Ende des Gottesdienstes wurden die Schülerinnen und Schüler mit den Fürbitten und einem  gesungenen Segen von Frau Börger und Pfarrer Reinhardt in den neuen Lebensabschnitt entlassen. Wir wünschen einen gesegneten und erfolgreichen Start!