Spiel- und Sportfläche am "Scholl"


LN vom 07.09.2018 - Es ist eines der größten Projekte der vergangenen Jahre am Staberg: Die sogenannte Multifunktionsfläche am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) ist fast fertig.

Es fehlen noch der Tartanbelag und Markierungen. Doch die „Schollis“ wollen langfristig noch mehr: eine Boulderwand soll her. Die neue Anlage zwischen Mensa und Scholl-Turnhalle sollte mit Beginn des Schuljahres nach den großen Ferien in Betrieb genommen werden. Doch der Wetterumschwung hat quasi auf der Zielgeraden für eine kleine Verzögerung gesorgt. 

In wenigen Tagen aber, hoffen die Verantwortlichen in Schulleitung und Stadtverwaltung, sind alle Arbeiten erledigt. 

In Zeiten leerer Kassen knapp 180 000 Euro für ein solches Projekt auszugeben, war ein Kraftakt einer ganzen Reihe von Akteuren. Den Löwenanteil von 99 000 Euro brachte der GSG-Förderverein unter dem Vorsitz von Michaela Hoffmeister auf. 25 000 Euro steuerte das benachbarte Zeppelin-Gymnasium bei. Und die Stadt stockte ihren Zuschuss von 30 000 auf 50 000 Euro auf. 

Das Ergebnis ist eine Sportfläche für Hand- und Streetbasketball, Beachvolleyball und verschiedene Disziplinen der Leichtathletik. Damit soll der Unterricht auch durch Outdoor-Sportarten ausgeweitet werden. 

In einem zweiten Bauabschnitt ist nun die Errichtung einer Boulderwand für das freie Klettern ohne Seil und Gurt geplant. Für die Finanzierung, teilt Schulleiterin Michaela Knaupe mit, wollen die „Schollis“ in Eigeninitiative einen Sponsorenlauf veranstalten und werben um Spenden an den Förderverein ihrer Schule.