Unsere Meinung wird wertgeschätzt


Schulpflegschaft am GSG

LN v. 13.11.2018 - “Für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit, mich zu engagieren. Das hat sich die ganzen Jahre durchgezogen.” Seit drei Jahren ist Britta Stremme Schulpflegschaftsvorsitzende des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, vertritt gemeinsam mit ihren Kollegeninnen Claudia Graf, Anett Heinrich und Anja Schulte die Interessen der Schule aus Elternsicht. Und das aus voller Überzeugung: “Denn natürlich habe ich dabei immer die Hoffnung, dass man etwas bewegen kann.”

Kindergarten, Grundschule, Gymnasium - mit der Geburt ihrer beiden Kinder war für Britta Stremme immer auch ein Amt verbunden. “Irgendwann war das schon fast automatisch”, erinnert sich Stremme. “Und da ich es wichtig finde, dass Eltern ein Mitspracherecht haben, habe ich auch nicht Nein gesagt. Ihre Kinder waren bei der Entscheidung übrigens immer eingebunden - “das war mir wichtig.”

Dass das Amt der Schulpflegschaftsvorsitzenden keineswegs ein “leeres Amt” ist, hat Stremme in den vergangenen Jahren Erfahren dürfen. “Die Zusammenarbeit im Team, aber auch mit der Schulleitung ist toll. Vieles lässt sich auf dem kleinen Dienstweg regeln, für andere Sachen treffen wir uns regelmäßig”, erläutert die zweifache Mutter, die sich zudem auch in der Landeselternschaft engagiert, zuvor viele Jahre Klassenpflegschaftsvorsitzende war und weitere Ehrenämter bekleidete.

Ob die Rückkehr zu G9, das angestoßene Schulhofprojekt oder die Qualitätsanalyse - es gab und gibt viele Themen, bei denen die Elternmeinung gefragt ist und bei denen die Gremien übergreifend zusammenarbeiten. “Und ich habe immer das Gefühl, dass unsere Meinung wertgeschätzt wird”, möchte Britta Stremme auch andere Eltern ermutigen, sich zum Wohl der Kinder einzusetzen. Denn: Für sie selbst ist im nächsten Jahr Schluss, wenn nach dem Sohn auch die Tochter ihr Abitur macht.

Doch bis es soweit ist, hat die Schulpflegschaftsvorsitzende noch einige Themen auf der Agenda - unter anderem die Beseitigung einiger Mängel im Erscheinungsbild der Schule. Dafür möchte Stremme Projekte auf die Beine stellen, um eine breite Öffentlichkeit zu gewinnen. Und was würde sie sich wünschen? “Dass unsere Schulen besser ausgestattet werden und der Verteilungsschlüssel für Lehrer überarbeitet wird.”

Rückblickend sagt die zweifache Mutter: “Die Arbeit macht Spaß und Sinn - denn man kann einerseits loben, wenn etwas gut läuft, und andereseits ansprechen, wenn etwas nicht so optimal läuft. Ich würde es immer wieder machen.”