Exkursion der Kunstkurse


Traditioneller Zielort der diesjährigen Kunstexkursion war, wie schon in den Jahren zuvor, das schöne Amsterdam.

Da die Stadt neben ihrem kulturellen Angebot, vertreten durch zahlreiche Museen von Rang und Namen auch städtebaulich durch die zahlreichen Grachten, historischen Gebäude und ihrem unverwechselbaren Flair zu bestechen weiß, waren die Schülerinnen und Schüler schnell motiviert, die knapp vierstündige An- und Abreise in Kauf zu nehmen.

Am Donnerstag, den 21. März um 8 Uhr war es dann soweit. 83 Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse der Jahrgangsstufe Q1 sowie ein EF-Kurs starteten zur jährlichen Kunstexkursion in Begleitung von von Frau Jogsch-Ganslandt, Frau Schmidt, Frau Krüger und Herrn Wolff.

Als obligatorischer Programmpunkt für diesen Tag war der Besuch des Rijksmuseums Amsterdam angesetzt. Dieses Nationalmuseum widmet sich den Künsten, dem Handwerk und der Geschichte mit dem Schwerpunkt des „Goldenen Zeitalters“, der wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit der Niederlande im 17. Jahrhundert. Besichtigt wurde unter anderem das berühmteste Gemälde von Rembrandt „Die Kompanie des Hauptmannes Frans Banning Cocq“, bekannt unter dem Titel „die Nachtwache“ aus dem Jahr 1642 sowie zahlreiche Kunstwerke von der Renaissance, Barock und Klassizismus bis hin zur Moderne.

Im weiteren Verlauf des Tages konnten die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden, kulinarische und modische Entdeckungen machen oder sich einfach von der dichten und lebendigen Atmosphäre der Stadt aufsaugen lassen.

Gegen 20.30 Uhr ging es zum etwa 11 km entfernten A & O Hostel im Südosten Amsterdams, wo die Lüdenscheider die Nacht verbrachten. Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück fuhren die Busse dann zurück in die Amsterdamer Innenstadt, wo eine einstündige Grachtentour mit zwei Booten der Reederei Kooij auf dem Programm stand. Zum Abschluss der Tour traf man sich knapp zwei Stunden später am Van Gogh Museum, das die größte Sammlung mit Werken des berühmten niederländischen Malers beherbergt. In drei Gruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig über das Leben und Wirken van Goghs informieren.

Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein wäre man noch gern ein paar Stunden geblieben. Dennoch traten die Staberger gegen 14 Uhr die Heimreise nach Lüdenscheid an, wo man nach entspannter Fahrt am frühen Abend wieder eintraf. (wol)